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August 2010

App Ranking ist das neue SEO

Tipps für die erfolgreiche Markteinführung von Mobile Apps

(Link zum Artikel: http://www.createordie.de/cod/artikel/3306)

Die Prognosen für den Gesamtumsatz in App Stores machen deutlich, dass das Geschäft mit mobilen Applikationen längst aus der Nische getreten ist: 6,2 Mrd. US-Dollar werden hier laut Schätzung von Gartner im Jahr 2010 umgesetzt. Allein für das iPhone gibt es über 200 000, für Android-Handys ca. 100 000 mobile Applikationen, die um die Aufmerksamkeit der Smartphone-Nutzer kämpfen. Bei der großen Vielfalt der zur Verfügung stehenden Applikationen ist die Sichtbarkeit der eigenen App von enormer Wichtigkeit, doch die kontinuierlich auf den Markt drängenden neuen Applikationen machen dieses Unterfangen immer schwieriger.

Text: Carsten Frien

Das Ziel einer erfolgreichen Markteinführung ist somit, eine möglichst hohe Platzierung im App Store der jeweiligen Plattform, wie Apple, Android etc., zu erreichen. Das App Ranking kann heutzutage als das neue SEO/SEM für mobile Applikationen angesehen werden. Damit eine Idee auch erfolgreich in den Markt kommt, haben wir fünf Tipps zusammengestellt, die bei der Umsetzung helfen:

Konzeption und Zielgruppendefinition

Vor der Vermarktung einer Applikation steht in jedem Fall die Idee. Eine gute App stiftet einen hohen Nutzen für den User und animiert ihn, die App auch über einen langen Zeitraum zu verwenden. Bei der Entwicklung und Einführung einer App muss zunächst definiert werden, welches Ziel mit der App verfolgt wird, wen die Applikation ansprechen soll und in welche App-Store-Kategorie die mobile Anwendung passt.

Auswahl des App Stores

Der App-Markt wird nicht mehr allein durch den Apple App Store dominiert. Weitere Stores sind dabei, sich am Markt zu etablieren. Dazu gehören beispielsweise der Ovi Store von Nokia, die BlackBerry App World, der Microsoft Marketplace oder der Android Market – Letzterer wächst einer aktuellen Studie zufolge mit derzeit ca. 100 000 zugänglichen Applikationen schneller als der des Marktführers Apple. Zudem unterscheiden sich die App Stores auch leicht anhand der Nutzertypen. So sind beispielsweise die Nutzer von Android-Smartphones überwiegend männlich, allerdings kauft die Hälfte der iPhone-Besitzer mindestens eine App pro Monat.

Preisstrategie

Eine weitere wichtige Entscheidung betrifft die Preisgestaltung der jeweiligen Applikation. Je preiswerter eine App angeboten wird, desto eher sind die Nutzer bereit, sie auch zu testen. Bietet man die App kostenlos an, hat dies natürlich direkten Einfluss auf Downloads und die spätere Verwendung. Insgesamt ist davon auszugehen, dass kostenlose Apps 6,6-mal häufiger genutzt werden als kostenpflichtige. Außerdem ist die Konkurrenzsituation, zum Beispiel im Apple App Store, geringer. Laut einer aktuellen Studie ist hier ca. jede vierte Applikation kostenlos – ähnlich verhält es sich im Ovi Store von Nokia. Einzig im Android Market liegt der Anteil von kostenlosen Apps bei über der Hälfte.

Die richtige Vermarktung

Je genauer die Ausrichtung, desto effektiver kann die Applikation im Nachhinein beworben werden. Mobile Advertising bietet den Vorteil eines besonders exakten Targetings, zum Beispiel nach Gerätetyp, Plattform, Themenkanal oder Zeitfenster. So können Streuverluste vermieden, Werbebanner effizient ausgeliefert und hohe Conversion Rates erzielt werden. Die Listung in App Stores ist Grundvoraussetzung, um die Anwendung bei der Zielgruppe bekannt zu machen. Eine effiziente und gleichzeitig sichere Möglichkeit, ein Top Ranking zu erreichen, bietet beispielsweise das madvertise App KatAPPult. Bei der Buchung eines Werbevolumens ab 10 000 Euro garantiert der Marktplatz für mobile Bannerwerbung eine Top-25-Platzierung in der jeweiligen App-Store-Kategorie. Aber auch mit kleineren Werbebudgets lassen sich bereits große Effekte erzielen. Bei Einsatz des App KatAPPults können für jeden mit Werbung bezahlten App-Download etwa vier kostenlose hinzugerechnet werden, die der erhöhten Platzierung zu verdanken sind. Werbemaßnahmen können dann durch die Vermarktung der Reichweite, durch In-App Advertising, wieder eingespielt werden.

Nutzung aller Kommunikationskanäle

Auch auf PR darf natürlich nicht verzichtet werden. Die eigene Zielgruppe sollte einerseits über die etablierten, klassischeren Kommunikationskanäle wie Pressemitteilungen, Unternehmenswebsite, Corporate Blog oder Newsletter angesprochen werden, aber genauso wichtig ist das Engagement in Empfehlungsnetzwerken wie Facebook und Twitter.

Carsten Frien ist Mitgründer und Geschäftsführer von madvertise, dem reichweitenstarken Netzwerk für mobile Bannerwerbung im deutschsprachigen Raum. Mit madvertise können Werbetreibenden durch ein umfangreiches Portfolio an mobilen Publishern sowie detaillierte Targeting-Möglichkeiten ihre Zielgruppen treffsicher erreichen. Mobile Applikationen und Webseiten wiederum können über madvertise bestmöglich monetarisiert werden.

 

Kommentare
Gravatar linkit 07.01.2011
um 17:15 Uhr
http://madvertise.de/doc/Tipps_App_Markteinfuehrung.pdf #zitieren
Gravatar Lars Heinemann 18.02.2012
um 19:18 Uhr
madvertise kann ich empfehlen.
Ich denke im Bereich Mobile App gibt es noch viele Chancen, insbesondere in meinem Bereich: SEO.

Gruß

Lars Heinemann
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