April 2008
Revolution im Internet: Wie das Web zur Plattform wurde
The End of the Web as we know it
Im Buzzword Web 2.0 manifestiert sich der Wandel vom alten, hin zu einem qualitativ neuartigen Web. Was genau sind dessen Eigenschaften? Welche weiteren Entwicklungsschritte sind für die kommenden Jahre zu erwarten? Der folgenden Artikel nimmt das neue Web in den Blick, reflektiert das, was vergangen ist und wagt einen Blick in die Zukunft des Web.
Text: Duane Nickull, Co-Autoren: Jack Wilber und Brady Forrest
(for english version, click here)
Übersicht
Das Web wie wir es 1995 kannten, gibt es heute nicht mehr. Wie ein Phoenix aus der Asche ist eine zweite Version auferstanden.
Zwar besteht das Web 2.0 aus vielen verschiedenen Komponenten, doch wird es im Allgemeinen mit einer Klasse von Webanwendungen in Zusammenhang gebracht, die die Intelligenz, die Daten und die Aktionen ihrer User nutzbar machen, um neue Werte zu schaffen (zu den Kultsymbolen der Web 2.0-Anwendungen gehören Flickr, YouTube und Amazon). Viele erhoffen sich vom Web 2.0, dass es die Probleme von gestern löst, dabei wird aber vergessen, dass die Umwandlung des Webs neue Probleme hervorruft, denen man sich stellen muss.
Der vorliegende Artikel ist in drei Teile gegliedert: zunächst wird das Web von heute untersucht. Danach wird all jenes in den Blick genommen, was bereits vergangen ist oder gerade vergeht. Schließlich folgt ein Ausblick auf die Aspekte des Web 2.0, die zu Problemen führen und deshalb wahrscheinlich in den nächsten fünf Jahren auf der Strecke bleiben werden.
Dem Spirit des Web 2.0 entsprechend, laden wir Sie ein, uns Kommentare und Feedback zu diesem Artikel zu schicken. Bitte senden Sie Ihre Nachrichten an die COD-Reaktion (redaktion@createordie.de).

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