März 2009
Flash in the can 2009
Fortsetzung, Teil 2
New works.
Den ersten Konferenztag rundete schließlich Joshua Davis ab. Wer bereits einmal einen seiner Vorträge besucht hat, weiß, was das für ein Ereignis ist: In sechzig wirklich lohnenswerten Minuten purer Energie referierte er höchst unterhaltsam über neue Arbeiten und Ideen. In Anbetracht seiner beim Vortrag anwesenden kleinen Tochter verzichtete er allerdings auf die Verwendung all jener Kraftausdrücke, die sonst bei ihm schon fast zum guten Ton gehören. Sein diesjähriges Themengebiet "Space" reicherte er mit einer Vielzahl kleiner Flash-Experimente und eigenen Bildkompositionen an, die man sich größtenteils auch über seine Website ansehen kann.
Tag 2: Cool Shit mit visualisiertem Sound!
Nachdem sich im Anschluss an die gelungene abendlich Party auf dem "Supper Club Cruise Boat" bei mir die Erkenntnis eingestellt hatte, auch nicht jünger zu werden, ließ ich mich am Tag darauf zu Beginn von Keith Peters berieseln. Sein neuestes Projekt "Art from code" widmet sich ganz dem Thema Generative Art. Ein Feld, dem sich in letzter Zeit immer mehr Flasher zuwenden. Ob per Algorithmus generierte Landschaften, Patterns oder organisch anmutende Gebilde – es gab reichlich visuelles Futter!
The Tinkerer’s Box.
Passend dazu folgte direkt danach Mario Klingemanns Vortrag. Vollgepackt mit innovativen Ideen und Ansätzen, übertraf dieser den kreativen Schwung seines Vorgängers um ein Vielfaches. Angefangen mit der Unterteilung von Dreiecken in kleine kolorierte Inseln oder in netzartige Konstrukte bis hin zur Verwendung von Voronoi-Diagrammen und Delaunay-Triangulationen mit Bildern und Fotos, deckte er, wie so oft, ein sehr spezielles, aber hochinteressantes Spektrum nicht alltäglicher Flash-Gebiete ab. Abschließend gab es noch einen kleinen Exkurs unter dem Titel "Convolution". Hierbei verknüpfte Mario beispielsweise Flash und Pixel Bender und erzielte so wirklich künstlerisch anmutende Imagefilter-Resultate.
































