Juni 2010
Flash an Arduino, bitte melden!
Arbeiten mit Flash und alternativen Eingabegeräten
Vor Kurzem habe ich mal so richtig viel Geld in die Hand genommen und mir ein Arduino Board gekauft. So ein elektronisches Leckerchen kann man nämlich beim Elektrohändler seines Vertrauens schon ab knapp 26 Euro erstehen. Legt man dazu noch ein wenig Geld oben drauf, kommt das Ganze dann per Post zusammen mit vielen kleinen Leuchtdioden, Resistoren und anderen witzigen Spielereien.
Text: Frank Reitberger
Jetzt kann man sich schon allein mit dem Board tagelang beschäftigen und kleine Scripte schreiben, z. B. die LCDs in Reihe blinken oder einen kleinen Propeller drehen lassen. Man kann aber beispielsweise auch schauen, wie man das Ganze so deichselt, dass es mit Flash interagiert. Vorweg gesagt: Das funktioniert prima und ist in wenigen Schritten zu bewerkstelligen.
Arduino Board? Was ist das denn?
Jetzt rede ich hier allerdings schon die ganze Zeit so selbstverständlich vom Arduino Board – mag sein das der ein oder andere nie etwas davon gehört hat. Also, das Arduino Board, was ist das eigentlich?
Nun, die Hardware selbst ist ein simples I/O-Board mit Mikro-Controller sowie mehreren digitalen und analogen Eingängen, die per USB-Kabel mit dem Rechner verbunden werden können. Das Board kann man sich in Deutschland übrigens u. a. bequem über TinkerSoup oder Watterott bestellen.
Passend zum Board installiert man sich noch eine auf Processing basierende Entwicklungsumgebung, in der man anschließend seine Scripte schreibt und sie auf das Board lädt (http://arduino.cc/).
Das Arduino Board kann dazu verwendet werden, interaktive Objekte (z. B. LEDs oder Photoresistoren) zu steuern oder um mit Software auf den Computern zu interagieren, in unserem Fall eben mit Flash.
Die ersten Schritte
Was tun, wenn unser Arduino Board eingetroffen ist? Zu aller erst sollte man sich die passenden USB-Treiber für das Arduino Board installieren. USB-VCP-Treiber für Windows, Mac OS X und Linux gibt es auf der FDTI-Website. Anschließend installieren wir flott die Arduino-Software, in der wir danach munter kleine Programme für das Board entwickeln können. Hiernach kann es endlich losgehen.
Um sich zu Beginn mit der Basis vertraut zu machen, sollte man nach der Installation der Software sowie der dazugehörigen Treiber direkt die Entwicklungsumgebung öffnen, um dort zum einen den seriellen Port einzurichten, über den das Arduino Board mit dem Computer verbunden ist (Öffne: Tools/Serial Port), zum anderen, um ein Beispielskript zu öffnen (Öffne: File/Examples/Digital/Blink) und sich mit den Scripting-Möglichkeiten vertraut machen.
Ist das Arduino Board via USB-Kabel nun mit dem Computer verbunden, der entsprechende Port in der Arduino-Software eingerichtet und haben wir ein Beispielskript geöffnet, dann können wir dieses nun auf das Board laden (Öffne: File/Upload to I/O Board). Steckt man nun eine LED auf einen der digitalen Steckplätze, sollte diese munter vor sich hinblinken.
Kleiner Tipp: Ein wirklich gutes Schritt-für-Schritt-Tutorial zur Installation des Arduino Boards sowie erste Anwendungsbeispiele findet man auf ladyada.net.
Es gibt einfach zuviele Möglichkeiten, was man mit dem Teil machen kann ;-) #zitieren
wenn ich den beispielcode in flash einfüge und dann das projekt veröffentliche erhalte ich jede menge fehlermeldungen. ich arbeite in flash cs5 und vermute hier das problem. wäre toll, wenn mir hier geholfen werden könnte. #zitieren
































