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November 2008

Open Social – Google Gadgets detailiert

Social Networks standardisiert

(Link zum Artikel: http://www.createordie.de/cod/artikel/2014)

Die ersten beiden Teile der OpenSocial-Reihe verfolgten den Zweck, einen Überblick zu bieten bzw. ein Google Gadget in groben Zügen kennen zu lernen. Im dritten Teil wird es nun ein wenig spezieller: Welche Informationen kann ein Gadget im Detail beinhalten, und wie wird ein solches Gadget "social"? Im Folgenden sollen beide "Geheimnise" gelüftet werden.

Text: André Wussow

Anatomie eines Gadgets

Das Skelett eines Gadgets besteht aus einem XML-Dokument.

Die XML-Spezifikation dieses Skeletts wird im Folgenden in drei bedeutende Abschnitte unterteilt:

  • Modul (Gadget) – Einstellungen (Abschnitt <ModulePrefs>): In diesem Bereich werden sämtliche charakteristischen Eigenschaften des Gadgets definiert. Darunter fallen generelle Informationen wie der Titel und die Beschreibung des Gadgets, Metainformationen über den Ersteller (Autor) und Sprachinformationen. Auch charakteristische Eigenschaften wie die Größe des Gadgets, Vorschau-Thumbnail und Screenshot gehören hierzu. Alle Einstellungen in diesem Bereich werden im Vorfeld vom Ersteller festgelegt, sie sind nicht vom Benutzer änderbar.
    (Weitere Informationen siehe hier)
  • Benutzer – Einstellungen (Abschnitt <UserPrefs>): Dieser Abschnitt erlaubt es – im Gegensatz zum eben beschriebenen Modul – Einstellungen des Gadgets zu definieren, die vom Benutzer selbst geändert werden können. Der Ersteller kann somit den Anwendern die Möglichkeit bieten, diverse Einstellungen seines Gadgets (z.B. Anzahl der Einträge pro Seite, Themes, Benutzername, …) selbst zu bestimmen. Mit anderen Worten: Alle Einstellungen in diesem Bereich werden zunächst vom Ersteller vordefiniert und können dann vom Benutzer individuell eingestellt werden.
    (Weitere Informationen siehe hier.)
  • Content – Bereich (Abschnitt <Content>): Dieser Abschnitt stellt das Herzstück des Gadgets dar, denn hier erfolgt die eigentliche Implementierung der Programmlogik (HTML / JavaScript / Flash / Silverlight …) sowie die Style-Definition (das Aussehen). Der Möglichkeitsumfang eines solchen Gadgets ist auf Grund des verwendeten HTML/JavaScript-Standards unbegrenzt – es kann alles das als Gadget realisiert werden, was im Normalfall auch als Webseite realisiert werden kann. Zudem ist es möglich, einfach einen URL anzugeben, über den der Gadget-Inhalt geladen wird. So kann beispielsweise das HTML auch auf einem eigenen Server von PHP gerendert und dann in ein Gadget eingebunden werden.
    (Weitere Informationen siehe hier.)

Hinweis: Innerhalb der XML-Attribute einer Gadget-Spezifikaton müssen diverse Zeichen richtig encodiert ("escaped") werden, damit eine korrekte Interpretation gewährleistet ist. Außerdem muss man beachten, dass nur ASCII-Entities verwendet werden können bzw. dürfen.

Einige Beispiele hierzu:

Wichtig ist das beispielsweise beim Aufruf eines externen URLs im Content-Abschnitt, wenn weitere Parameter übertragen werden sollen. Etwa beim Aufruf des URLs http://www.beispiel.de/bsp.php?var1=wert1&var2=wert2:

 

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