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November 2008

Open Social – Social Gadgets

Social Networks standardisiert

(Link zum Artikel: http://www.createordie.de/cod/artikel/2030)

Im vierten Teil der Open-Social-Reihe wird der Zugriff auf die Open Social API detailliert beschrieben und praktisch erläutert. Thema ist zudem das Zusammenspiel von Request-Objekten und Viewern zum Erlangen von Informationen.

Text: André Wussow

Social Gadgets

Wie im vorangegangenen Teil der Serie bereits erwähnt wurde, bezeichnet man eine Seite, die Social Gadgets hosten kann, als Container. Der Begriff Social Gadget wiederum wird für Google Gadgets verwendet, die sich in einen solchen Container einbinden lassen. Um ein Social Gadget erstellen zu können, muss man sich gut im JavaScript-Umfeld auskennen.

Die Open Social API selbst, die per REST und RPC eingebunden werden kann, fokussiert Personendaten. Social Gadgets sollen Nutzern dabei helfen, ihre Aktivitäten und Informationen untereinander zu teilen. Die Open Social API deckt dabei drei wesentliche Bereiche ab:

  • Personen und Beziehungen (People Data API)
    Mitglieder von Sozialen Netzwerken kommunizieren miteinander. Open Social nutzt den Informationsfluss, der bei diesen Interaktionen im „Freundeskreis“ entsteht (z.B. für ein Spiel, was zusammen gespielt werden kann).
  • Persistenz
    Social Gadgets können auch die Möglichkeit der Persistenz nutzen und Daten auch nachhaltig speichern (z.B. Spielstände).
  • Aktivitäten (Activity Data API)
    Mit Social Gadgets können Aktivitätsdaten genutzt und beliebig aufbereitet werden (z.B. grafisch, per Karte), um einen Bekanntenkreis zu informieren.
Entwicklungsvoraussetzungen

Doch bevor nun losgelegt werden kann, wird ein Entwickleraccount für einen Open-Social-Container benötigt. Unter http://code.google.com/apis/opensocial/gettingstarted.html findet sich eine Übersicht, inklusive der entsprechenden Open-Social-Version. In unserem Beispiel wird der Developer-Bereich von MySpace verwendet. MySpace nutzt als Container Open Social in der Version 0.7.

Achtung, Die Freischaltung zum Entwicklerbereich kann je nach Anbieter mehrere Tage dauern. Im Test ließ die Freischaltung bei Orkut und MySpace zwei Tage auf sich warten.

Jeder Entwicklerbereich offeriert umfassende Möglichkeiten, die bei der Entwicklung von Social Gadgets sehr hilfreich sind. Darunter fällt auch der aus dem dritten Teil dieser Serie bereits bekannte Google Gadget Editor. "Sozialisiert" trägt dieser nun die Bezeichnung Open Social Tool (OSTool) und bietet eine gerenderte Vorschau. Bevor eine Applikation also installiert wird, kann diese zuvor in Ruhe getestet werden.

 

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