Mai 2010
Pimp my Gimp
Fortsetzung, Teil 3
Gimp mit Plugins erweitern
Einige nützliche Plugins im Überblick
Es folgt eine kurze Übersicht über Plugins, die auf keinen Fall in der Sammlung fehlen sollten. Wenn Sie der Meinung sind, hier verdient ein weiteres Plugin Erwähnung, dann dürfen Sie diese gerne in den Kommentaren posten oder mir per Mail zukommen lassen. Einen riesigen Fundus an weiteren Plugins finden Sie in der bereits erwähnten Gimp Plugin Registry.
Das Plugin G’MIC (kurz für "GREY's Magic Image Converter") ist eine riesige Sammlung von Funktionen, die man in Gimp häufig schmerzlich vermisst. Auf der Webseite können Sie sich regelmäßig die neueste Version des Plugins für alle gängigen Systeme herunterladen. Hier finden Sie außerdem auch eine Foto-Gallerie und ein Tutorial, das das Plugin näher erläutert. Dank einer Vorschau können Sie mit diesem Plugin nach Belieben herumexperimentieren. Besonders erfreulich ist außerdem, dass G’MIC für alle gängigen Systeme (Windows, Linux und Mac OS X) erhältlich ist.
Photoshop-Anwender vermissen in Gimp häufig die Aktionen, mit denen beliebige Arbeitsschritte komfortabel zusammengestellt werden können. Mit dem Plugin MathMap haben Sie nun diese Möglichkeit. Das Plugin geht sogar noch weiter: Mit ihm können Sie mit einer mächtigen, aber sehr einfachen Programmiersprache eigene Effekte entwickeln. MathMap ist sowohl für den Laien als auch für den Profi geeignet. Auf der zugehörigen Webseite finden Sie neben der neuesten Version für alle gängigen Systeme auch viele weitere Anleitungen und Videos. Den Filter erreichen Sie nach der Installation über das Menü "Filter/Allgemein".
Müssen Sie viele Bilder auf einmal skalieren, umbenennen, zuschneiden, scheren, drehen, das Datenformat ändern usw., kommen Sie nicht um eine Stapelverarbeitung herum. Glücklicherweise gibt es mit David's Batch Processor ein solches Plugin, das all diese Arbeiten in einem Rutsch für Sie übernimmt und Gimp automatisiert.
Mit dem Plugin UserFilter können Sie Photoshop-Filter in das Gimp-Format umwandeln und in Gimp verwenden. Zusätzlich bietet es einige fertige Filter. Der Clou dabei: Es lassen sich auch die Photoshop-Filter unter Linux nutzen.
GIMP# ist eine Programmiersprache zwischen einer Skripting-Sprache und C, mit der Sie schnell und einfach eigene Plugins erstellen können. Der Vorteil dabei ist: Diese Sprache ist einfacher als C zu erlernen und produziert bessere und schnellere Ergebnisse, als eine Skript-Sprache (wie beispielsweise Scheme, Python oder Perl). Außerdem sind eine Menge toller, fertiger Plugins mit schönen Effekten an Bord. Weiter Infos gibt es auf der offiziellen Webseite.
mit Interesse lese ich diesen Bericht, denn das Buch habe ich unlängst - leider nur als pdf - da ich selbst viel mit Gimp mache und schon unzählige Tutorials geschrieben habe, bin ich, was Tuts angeht sehr wählerisch und kritisch geworden.
Das Buch, welches hier vorgestellt wird bzw. das Kapitel, zeigt mir, daß es doch noch immer wieder neue Sachen gibt und das ein alter Hase wie ich, dennoch dazu lernen kann. Eine Bereicherung für die "Gimpiner in der Gimpgemeinde"
Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle
Liebe Grüße
Avarra vom gimp-atelier.de #zitieren

























