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Juni 2008

Rich Internet Applications – Ein Überblick


Fortsetzung, Teil 5

The End of the Web as we know it

(Link zum Artikel: http://www.createordie.de/cod/artikel/1795)

Mozilla Prism

Die aus den Mozilla Labs stammende Applikation Mozilla Prism ermöglicht die Verlagerung von Webapplikationen aus dem Browserfenster auf den Desktop. Prism erstellt eine Desktop-Verknüpfung und öffnet ein Fenster, in dem die Applikation laufen kann. Häufig verwendete Applikationen, zum Beispiel das Online-Mailprogramm der Wahl, können so direkt im Desktop gestartet werden. Im Vergleich zu Adobe AIR und Google Gears ist Mozilla Prism im Moment noch ziemlich unspektakulär.

Fazit

So schön die neue RIA-Welt auch ist, sie bringt auch Probleme mit sich: Es müssen entsprechende Plug-ins, Laufzeitumgebungen oder Skripting Engines installiert werden. Diese werden im Lauf der Zeit aktualisiert, sodass die lokale Version und die Applikationen auf dem Laufenden gehalten werden müssen.

Firmen wie Adobe, Microsoft, Google und Sun stehen im Wettbewerb, es ist momentan noch schwer vorauszusagen, welche Technologie sich durchsetzen wird. Die hohe Verbreitung von Flash und Java bietet Vorteile, Microsoft kann eine hohe Silverlight-Verbreitung via Windows Update erreichen.

Der Trend geht immer mehr in Richtung RIA, wobei die Nachfrage in den nächsten Jahren deutlich zunehmen wird. RIAs sind ein optimales Frontend für serviceorientierte Architekturen (SOA). Die steigende Popularität von SaaS-, Web-Office- und Web 2.0-Diensten wird auch einen wesentlichen Teil dazu beitragen.

 

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