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Juni 2008

Sagt ihnen, dass ihr die Welt verändern wollt…

(Link zum Artikel: http://www.createordie.de/cod/artikel/1780)

... denn dabei machen Start-up-Förderer gerne mit. Jedenfalls soll Niklas Zennström, der Gründer von Skype, mit dieser Aussage bei Venture-Capital-Gebern leuchtende Augen erzeugt haben, obwohl er Skype gerade an eBay verkauft hatte. Jedoch sollte man als Start-up vor dem ersten Schritt seine realistischen Ziele und Möglichkeiten kennen – die Welt ist dann der zweite Schritt.

Text: Mirko Schrempp

Wie ein Start-up sein Ziel erfolgreich umsetzen kann, konnten die Teilnehmer des Start-up- Special-Days auf der webinale in Karlsruhe erfahren. In sieben Sessions mit abschließender Diskussionsrunde, unter Leitung von Martin Szugat, präsentierten erfolgreiche Gründer, wie Thomas Bachem von sevenload, erfahrene Geldgeber, wie Siggi Kögl von Attaction und Juristen der 24IP Law Group, wichtige Eckpunkte auf dem Weg zur Unternehmensgründung.

Zugleich bot der Event die Gelegenheit zum Networking und Erfahrungsaustausch zwischen Gründern und Förderern. In jedem Fall hat er Mut gemacht, ein Start-up zu wagen. Denn gründen ist kein Hexenwerk, wenn einige Eckpunkte beachtet werden und man bereit ist, aus eigenen Erfahrungen und denen anderer zu lernen.

Fünf Dinge sind für ein Start-up von fundamentaler Bedeutung. Die ersten drei sind das Team, das Team und das Team und die anderen beiden die Idee und das Geld.

Das Team

Dass die Betonung auf dem Team liegt, ist kein Zufall, denn ohne ein starkes Team kann kein Projekt gelingen. Wichtig ist, dass das Team sich kennt und schon gemeinsame Erfahrungen gemacht hat. Vor der Finanzierung schauen sich Geldgeber vor allem das Team an, sagte Clemens von Bergmann vom High-Tech-Gründerfonds. Entscheidend seien das Commitment, die Qualifikation und die Vollständigkeit eines Teams. Es reiche nicht aus, gute Entwickler und Designer zu haben, es sei auch wichtig, dass wirtschaftliches Know-how im Team vorhanden sei. Christoph Janz von Pageflakes ergänzte dazu in der Diskussionsrunde, dass es wichtig ist, im Team eine klare Aufgabenverteilung und klare Verantwortlichkeiten zu haben. Es kann in einem Team nicht jeder alles machen, auch wenn das gerade bei kleinen Start-ups üblich ist.

Thomas Bachem wies darauf hin, wie wichtig es ist, dass auch bei einem wachsenden Team das Arbeitsklima stimmt. Bei sevenload genießen daher gerade die Entwickler großen Freiraum und sind durch den sogenannten Secret Garden abgeschirmt. Dieser schützt klare Regeln vor äußeren Störungen, selbst wenn Anforderungen vom eigenen Marketing kommen. Dies allerdings, ohne die Kommunikation insgesamt zu behindern, denn auch bei großen Teams ist der Austausch von Ideen wichtig.

 

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