16. Juli 2009
Auch das mobile Internet ist erfolgreich – endlich
Mit dem Start des iPhone ist das Internet endlich geworden, was manch Visionär sich deutlich früher gewünscht hat, es ist mobil. Allein die hohen Gebühren hindern einen Großteil der Bevölkerung, es auch in Anspruch zu nehmen. Und so wächst das Mobile Internet zwar stark, aber langsamer als es könnte, in diesem als auch im nächsten Jahr um je zehn Prozent.
Dabei kommt vor allem mobilen Business-Anwendungen und Unterhaltungsangeboten eine entscheidende Marktrolle zu. 32,6 Milliarden Euro und im kommenden Jahr 36,0 Milliarden Euro geben Bürger und Unternehmen für mobile Datendienste aus, schätzt der Bitkom. Großbritannien hat 2009 mit 5,6 Milliarden Euro voraussichtlich das größte Marktvolumen. Auf Platz 2 liegt Deutschland mit 5,2 Milliarden Euro, gefolgt von Italien mit ebenfalls knapp 5,2 Milliarden und Frankreich mit 4,0 Milliarden Euro.
"Mobile Datendienste sind die Wachstumschance für die Telekommunikations- und Internetbranche“, erklärt Friedrich Joussen, Präsidiumsmitglied des Branchenverbandes. In Deutschland sind nach Bitkom-Berechnungen die Umsätze mit mobilen Internetzugängen und mobiler E-Mail inzwischen höher als die Erlöse aus SMS- und MMS-Versand.
Da müssen die Provider aufpassen, dass sie nicht zu Erfüllungsgehilfen der Hersteller degradiert werden. Apple, Blackberry & Co. bieten über ihre Shops genau jene Produkte an, mit denen im mobilen Internet Geld verdient wird. Von Online Stores der großen Provider fehlt dagegen jede Spur.
Felix Schrader
































