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13. November 2009

Augmented Reality-App Junaio für das iPhone

(Link zum Artikel: http://www.createordie.de/cod/news/052385)

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Metaio hat seine für das iPhone angekündigte Augmented Reality-Applikation Junaio veröffentlicht. Nutzer können mit der App standortbezogene AR-Inhalte erkunden und erstellen. Aufgrund einer mit der Gratis-App verbundenen Online-Plattform können User auch ohne Apple-Handy am sozialen AR-Erlebnis von Junaio teilhaben. Anders als der niederländische Konkurrent Layar ist Junaio kein "wirklicher" Browser. "Der Fokus liegt auf einem Community-Ansatz, dass User den Content selbst erstellen", erklärt Metaio-Sprecher Jan Schlink.

User haben die Möglichkeit, auf Basis von Schnappschüssen animierte 3D-Szenen zu erstellen, mit einem Standort zu verbinden und zu veröffentlichen. Primär dadurch füllt sich Junaio mit Inhalten, die von den Nutzern leicht zusätzlich über soziale Netzwerke wie Facebook geteilt werden können. Auch Twitter-Nachrichten oder Weblinks können standortbezogen abgelegt und von anderen Usern erkundet werden.

Junaio katapultiert das iPhone in die Steinzeit
Junaio katapultiert das iPhone in die Steinzeit

Zum Start ist der Service dabei weitgehend unstrukturiert und unmoderiert. "Das wird so nicht bleiben können", meint Schlink. Zum Beispiel ist geplant, dass sich Nutzer ausschließlich von Freunden erstellte Inhalte anzeigen lassen. Auch könnten Inhalte feiner in einzelne Kategorien strukturiert werden. Auch werde es sicherlich erforderlich sein, Filter gegen bestimmte unerwünschte Inhalte zu implementieren, so Schlink.

Die Weiterentwicklung soll dabei letztendlich Community-getrieben erfolgen. "Es gibt schon jetzt eine gigantische Liste an Feature-Anfragen", sagt der Mmetaio-Sprecher. Welche Funktionalitäten wie schnell umgesetzt werden, soll sich auch daran orientieren, ob diese wirklich von einer breiteren Userzahl erbeten werden. Außerdem sei man sehr für Anfragen offen, hinter denen besonders spannende Ideen für die Nutzung von Junaio stecken.

Die kostenlose iPhone-Applikation erfordet zumindest das iPhone OS 3.1. Das Programm gibt es ebenso wie die Online-Plattform zunächst nur in englischer Sprache. Langfristig dürften auch lokalisierte Versionen folgen. Dringlicher ist jedoch, dass mehr User Junaio nutzen können. Dazu sind Applikationen für andere Smartphone-Betriebssysteme geplant. Speziell der Marktanteils-Aufsteiger Android sowie Symbian könnten bei entsprechendem Community-Interesse relativ schnell Junaio-Umsetzungen bekommen.

Quelle: pte

Felix Schrader

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