2. Februar 2010
Browserstatistiken: Chrome kommt und der IE 6 geht immer noch nicht
Die amerikanischen Marktanalysten von Netshare haben sich mit den Anteilen der gängigen Browserversionen auf dem weltweiten Markt auseinandergesetzt. Demnach steht der Internet Explorer immer noch unangefochten an der Spitze: rund 65 Prozent aller User greifen auf das Produkt zurück. Mozillas Firefox kann sich mit knapp 23 Prozent auf dem zweiten Platz behaupten. Überraschend ist hingegen, dass Chrome an dritte Stelle gerückt ist. Mit inzwischen über fünf Prozent Marktanteilen verwies Googles Browser den Safari von Apple auf den vierten Platz.
Eine Zuwachsrate im Januar von knapp 0,6 Prozent war ausschlaggebend für die Bronzemedaille auf dem weltweiten Browsermarkt. Anteile, die ausgerechnet den beiden Großen abgerungen wurden. Zeitgleich verloren der Internet Explorer und der Firefox 0,5 bzw. 0,2 Prozent der Nutzer. Mashable bezweifelt zwar einen direkten Zusammenhang zwischen Google Zuwachs und den Verlusten des Erst- bzw. Zweitplatzierten, doch bietet der Chrome einige Vorteile. Er ist schneller als die Konkurrenz und entwickelt sich stetig weiter. Erst vergangene Woche erfolgte das Release der vierten Version, die mit Bookmark Sync und Extensions zwei wichtige Features brachte.
Überraschend auch die Stagnation bei Safari und Opera. Beide haben weder deutlich zu- noch abgenommen. Der Safari rutschte mit gleichbleibenden rund 4,5 Prozent auf den vierten Platz, Opera bildet mit knapp 2,4 Prozent das Schlusslicht der geläufigsten Browser. Gerade Opera überrascht mit dieser Entwicklung, denn der norwegische Browser nahm bezüglich manch maßgebender Features eine Pionierrolle ein.
Zuletzt erschreckt die Tatsache, dass der IE 6 immer noch eine erhebliche Fangemeinde hat. Rund 20 Prozent der User greifen weltweit auf das Auslaufmodell von Microsoft zurück. Dabei kündigen immer mehr Entwickler von Webapplikationen an, die Unterstützung für den Oldie auslaufen zu lassen. Zuletzt Google, welches diesen Schritt ab März 2010 durchführen wird.
Jürgen Telkmann
Hatte neulich ein Meeting mit einem Kunden, der mir erzählte, er habe sich Firefox heruntergeladen wegen der Warnung vom BSI. Musste natürlich schmunzeln und habe mich darüber gefreut...
Langsam schwindet bei mir jedoch jeder Verständnis dafür, IE6 noch zu unterstützen. Gut der IE7 ist auch nicht soviel besser, aber alleine die Tatsache, dass man transparente PNG verwenden kann, ist schonmal einiges Wert. Werde bei meinen kommenden Projekten auch keine vollständige Optimierung/Anpassung/Hackerei/Überstundenmache mehr in Kauf nehmen, habe davon langsam genug. Und außerdem ist Google natürlich auch eine gute Referenz, an die man sich wenden kann. Gerade auf dem deutschen Browsermarkt sieht die SItuation ja inzwischen doch deutlich anders aus, bei deutschsprachigenSeiten mit wenig internationalem Publikum denke ich mal, dass die Zeit langsam reif ist, IE6-Support zu droppen, bzw. nur noch 10min lang die größten Anzeigefehler durch ein paar einfache CSS-Hacks beseitigen.
Grüße,
Fabian #zitieren
Durch zahlreiche Internetquellen und Blogsposts habe ich mitbekommen, dass diverse Arbeitscomputer, PCs in Schulungs,-Seminarräumen und dergleichen immer noch mit dem Internet Explorer als Internetzugriffsprogramm ausgestattet sind. Anscheinend kümmert es niemanden, wobei es privat bei den Nutzern ganz anders aussieht.
Was anderes: Google Chrome nutze ich auch und sogar regelmässig, weil es stabiler als FF läuft und besser mit den Online-Streams bzw. IP-TV zurechtkommt. Ich freue mich genauso wie jeder anderer Wemaster auch, dass FF als der Standard-Browser der Internetgemeinde ist und es sich nicht negativ ändert. #zitieren

























