30. August 2010
Chatroulette ist zurück und Schallplatten aus Menschenfleisch [Shortcuts]
So viel zu erzählen und so wenig Zeit. Daher präsentieren wir an dieser Stelle einmal täglich News und Wissenswertes in geballter, knapper Form. Was vom Tage übrig blieb:
- Intel will das Wireless Solutions (WLS) Geschäft von Infinion übernehmen, geht aus einer Pressemitteilung des Chipherstellers hervor. Insgesamt legt man 1,4 Milliarden Dollar hin, um so das WiFi- und 4G-WiMAX-Produktangebot um 3G-Technologie zu erweitern. Für Infineon sei der Verkauf eine "strategische Entscheidung [...], um die führende Position in den Märkten für Automobil-, Industrie- und Sicherheits-Technologien auszubauen". Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Quartal 2011 erwartet.
- Auf YouTube sind selbst hierzulande noch zahlreiche Musikvideos erhältlich. Wer diese speichern möchte, kann nun auf einen neuen Service zurückgreifen: Dirpy. Man gibt die URL ein und kann dann das gewünschte YouTube Video als MP3 speichern. Zuvor kann man festlegen, welchen Bereich des Videos man aufnehmen möchte, die ID3 Tag Daten bearbeiten und die gewünschte Aufnahmequalität bestimmen. Dirpy befindet derzeit noch in der Beta.
- Hosen runter und die Webcam eingeschaltet: Chatroulette meldet sich zurück. Der Zufalls-Videochat war beinahe eine Woche down und präsentiert sich nun in einem leicht neuen Gewand. Techcrunch zufolge will man fortan neue Wege finden, mit dem Dienst Geld zu verdienen, und auch das Image als Exhibitionisten-Netzwerk will man loswerden. Die meisten Stimmen äußern sich jedoch eher verhalten zum neuen Auftreten des Chatroulette.
- Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie man seinen Körper zur letzten Ruhe betten lassen kann: die klassische Berdigung, Einäscherung und man kann sich gar ins Weltall schießen lassen. Hinzu gesellt sich nun eine neue Option, die sich speziell an Musikliebhaber richtet. Diese können ihre Asche zu Schallplatten aus Vinyl pressen lassen. Diesen Service bietet AndVinyly.com ab 2.000 Pfund an: "Music lovers can now be immortalised when they die by having their ashes baked into vinyl records to leave behind for loved ones." [via Diskursdisko]
- Google hat einen YouTube Channel ins Leben gerufen, der einmal wöchentlich über Trends und Interessen in den USA berichtet. Auf Google Beat will man zusammenfassen, was die Menschen in der Woche bewegt hat. Grundlage dafür sind die Suchanfragen, die man tagtäglich in den USA bewerkstelligt. Ausgwertet werden diese mit Google Trends, Google Insights for Search und weiteren Tools. Nachfolgend die erste Ausgabe von Google Beats:
Jürgen Telkmann
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