
28. Juli 2008
Cuil will Google das Fürchten lehren
Bislang führte kaum ein Weg an Google vorbei – bislang. Cuil will Google nun das Fürchten lehren. Die Gründer der neuen Suchmaschine sind ehemalige Google-Mitarbeiter, die sich bei der Entwicklung ihrer Suchmaschine am Google-Index orientiert haben. Über 120 Milliarden Webseiten soll Cuil indiziert haben, damit ist dieser, eigenen Angaben zufolge, drei Mal so groß wie der von Google.
In der New York Times gibt sich Cuil-Gründer Tom Costello denn auch selbstbewusst: "I think it will be better", natürlich müsse aber der User entscheiden. Costello hat bei IBM das Webanalyse-Tool Web Fountain entwickelt. Neben Costello arbeiten seine Frau Anna Patterson, die bei Google den TeraGoogle-Index aufgebaut hat, und, ebenfalls von Google kommend, Russell Power und Louis Monier an Cuil.
Cuil wurde Ende 2006 gegründet und verfügt über Risikokapital in Höhe von 33 Millionen Dollar. Künftig Geld verdienen möchte man, genau wie Google, mit Textanzeigen neben den Suchergebnissen. Anders als beim großen Konkurrenten will man bei Cuil jedoch nicht die persönlichen Daten seiner User speichern.
Felix Schrader


























