31. März 2010
Details zum WePad
Bislang war nicht allzu viel über das WePad bekannt. Ein Konkurrent zum iPad soll das Gerät sein und günstiger das Tablet von Apple. Und den Verlagen will man mehr Kommunikationsmöglichkeiten mit ihren Lesern lassen, als dies wahrscheinlich beim iPad der Fall sein wird. Nun hat der Hersteller Neofonie Details zum Betriebssystem des WePad, Apps und dem Umgang mit dem Gerät veröffentlicht.
Das WePad OS basiert auf einer aktuellen Linux Distribution mit einer eigenen touch-basierten Benutzeroberfläche. Unterstützt werden u.a. Android und Adobe Air Applikationen.
Applikationen lassen sich aus dem als Meta-Store konzipierten WePad Store auf das Tablet aufspielen. Somit will man die Inselbildung im Apps-Bereich nicht weiter vorantreiben, nutzt aber auch geschickt bereits existierende Angebote. Ob Apps etwas kosten sollen ist nicht bekannt, auch nicht, ob Neofonie am Vertrieb der Applikationen etwas verdient. Wahrscheinlich ist, dass das Einstellen von Apps kostenlos ist, ist dies bei den anderen Stores doch auch der Fall. Applikationen sollen angeboten werden für den Webbrowser, Mediaplayer, Webradio, Fotoalbum, Dateiverwaltung, E-Mail, E-Reader, Instant Messaging, VoIP und Video-Telefonie sowie Kalender, Adressbuch, Aufgabenliste und im Bereich Spiele. Daneben soll es im WePad Kiosk Magazine und Zeitungen zum kostenpflichtigen Download geben.
Auf eigenen Wunsch soll der Nutzer seine Inhalte mit dem komplementären Online-Speicher auf den WePad Cloud Servern synchronisieren. Auf Daten kann so auch über andere Devices zugegriffen werden.
Verlagen bietet Neofonie mit dem WeMagazine ePublishing Eco System ein Softwaresystem, mit dem sie ihre Print-Titel auf das Tablet bekommen. Dieses System ist ein Gesamtpaket für Produktion, Verkauf, Auslieferung und Benutzung digitaler Inhalte. Es besteht aus dem Redaktions-Tool WeMagazine Publisher, der Print-Inhalte in das WeMagazine-Format (WMXML) überführt und um interaktive Widgets anreichert, sowie dem WeMagazine Reader, welcher die Titel zum Lesen bereitstellt. Das WeMagazine Backend persistiert die vom WeMagazine Publisher erstellten Inhalte und stellte diese dem WeMagazine Reader skalierbar und DRM-geschützt in einer Cloud zur Verfügung.
Über den Preis des WePad hat Neofonie noch keine Silbe verloren. Derzeit läuft auf Facbook unter den Fans eine Meinungsumfrage, wie viel das WePad mit UMST kosten soll. Als maximalen Betrag hat Neofonie 600 Euro angegeben. Die meisten "Fans" tendieren zu 300 bis 400 Euro.
Felix Schrader

























