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25. Mai 2010

Developer – Sieben unterschiedliche Typen

(Link zum Artikel: http://www.createordie.de/cod/news/055586)

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So sehr wir auch alle darauf bedacht sind, Individualität zu entwickeln und eigene Wege zu gehen – wie wir das machen, eint uns meistens wieder. Vergangene Woche berichteten wir über sieben verschiedene Designer-Typen, die das WebDesignerDepot ausgemacht hat – heute geht es um Developer. Auch hier hat man im WebdesignerDepot sieben unterschiedliche Charakterstudien erstellt, welche die Horde der Codenasen umreisst.

Los geht es mit dem "Self-Help Constructor": Er tut alles, was machbar ist, um einen Job zu erledigen. Er findet Open-Source Software und andere kostenlose Applikationen, um Schwierigkeiten schnell und effizient zu bewältigen. Apps und Plugins schreibt er zwar nicht selbst, weiß aber Bestehendes so zu nutzen, dass Kunden es für die Neuentdeckung des Rades halten.

Der "Experienced Old Man", ist – wie der Name schon sagt – der alte Hase unter den Developern. Zwar hält er oft nicht mit den neuesten Technologien Schritt, kann dies aber dadurch kompensieren, dass er die Basics kennt wie seine Westentasche. Er ist nicht mehr der Schnellste, aber zuverlässig.

Neben dem "Hardcore Geek" wirken Work-a-Holics regelrecht arbeitsscheu. Dies liegt daran, dass das Hobby irgendwann zum Beruf wurde und Code den einzigen Lebensinhalt darstellt. Er arbeitet selbst die Mittagspausen durch und wenn er mal offline ist, liest er Fachartikel und -bücher. Fähigkeiten, die ihn zu einem fleißigen Arbeitsbienchen machen.

"The Scholary Know-It-All" wäre mit "wandelndem Wörterbuch" am besten zu umschreiben. Er kennt alle Fachartikel, Bücher und Definitionen – die Theorie ist sein Metier. Er schreibt Codezeilen wie Verse und liebt es, darüber zu philosophieren. Seine Detailversessenheit und der Hang zur Perfektion bergen jedoch auch Nachteile in sich: Für einfachste Arbeiten braucht er grundsätzlich länger.

Der "Ninja" ist ähnlich wie der Hardcore Geek veranlagt, doch gibt es für ihne neben Code und Arbeit auch andere Dinge in seinem Leben. Er bewältigt alle Aufgaben und Anforderungen anstandslos, doch wann und wie er das macht, bleibt den Kollegen ein Rätsel. Er ist halt ein Macher und kein Schnacker.

Der "Clever Ambassador" wäre wiederum das Gegenteil vom Ninja. Er arbeitet weniger am Code, zeigt aber Führungskompetenzen – er ist der inoffizielle Projektleiter. Seine Social Skills machen ihn zum idealen Kommunikator, der mit Kunden redete und Workflows organisiert. Immer hat er den Überblick, da er sowohl Ahnung von Code hat, als auch versteht, was der Kunde will. Er ist quasi die Brücke vom Team zur Außenwelt.

Für den "Half-Cup Speedster" hat Quantität absoluten Vorrang. Er arbeitet immer an mehreren Projekten gleichzeitig und seine Aufgaben erledigt er schnell. Doch von Code Testing oder Best Practice hält er gar nichts. Jedes Team braucht ihn, wenn es mal schnell gehen soll – sein Code gleicht allerdings der Handschrift von Ärzten auf Rezeptblöcken.

Emilian Buza

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