1. Februar 2010
Facebook: Jeder zweite User ist täglich aktiv
Das soziale Netzwerk Facebook wächst rasant: Die Community verdoppelte sich innerhalb von nur einem Jahr, wie sich Sheryl Sandberg in einem Interview für Techcrunch äußerte. Einer Statistik von Econsultancy nach loggen sich über 175 Millionen User täglich ein. Das entpricht der Hälfte aller Facebook-Nutzer. 70 Prozent der User, deren durchschnittliche Freundeszahl bei 130 liegt, stammen von außerhalb der USA.
Über 35 Millionen User aktualisieren täglich ihren Status bei Facebook. Verglichen mit der Aktivität bei Twitter, ist das enorm. Facebook ist eine sehr lebendige und gigantischen Projektionsfläche für Fotos und Links aller Art geworden. Alleine 2,5 Milliarden Fotos werden pro Monat hochgeladen, doppelt so viele als noch vor sechs Monaten. 3,5 Milliarden Webinhalte werden jede Woche per Link auf den Profilseiten geteilt.
Das Netzwerk wird immer häufiger von einem Smartphone aus besucht. Haben sich vor einem Jahr noch etwa 30 Millionen Nutzer mobil eingeloggt, sind es mittlerweile über 65 Millionen. Facebook Connect wird immer häufiger als externe Alternative zum Einloggen genutzt. Bereits 80.000 Internetseiten bieten den Service an, der von etwa 60 Millionen Nutzern verwendet wird.
Eine Plattform dieser Größenordnung gerät schnell in den Fokus von Unternehmen. So haben mittlerweile über 700.000 Firmen eigene Seiten in Facebook eingerichtet. Anwendungen in Form von Spielen oder Rätseln werden zu einer attraktiven Werbefläche, alleine über 250 verschiedene Apps werden von jeweils mehr als einer Millionen Personen genutzt.
Das fast grenzenlose Wachstum geht aber nicht ohne Gefahren einher. Nach einem Bericht von Mashable werden soziale Netzwerke zu einem immer größeren Sicherheitsrisiko. So beklagt sich über die Hälfte aller Social Media User, mit Spam und Malware konfrontiert worden zu sein. Unternehmen betrachten Facebook daher vermehrt als Gefahr, gerade weil das Netzwerk die größte Verbreitung genießt. Zu viele Mitarbeiter würden ihre Daten öffentlich zugänglich machen.
Lukasz Konieczny
































