
26. März 2010
GM zeigt Augmented Reality Windschutzscheibe
Flugzeugpiloten dürfte es kein unbekanntes Phänomen sein: Im Cockpit werden auf der Frontscheibe virtuelle Informationen zu Geschwindigkeit oder Flughöhe angezeigt. Automobilhersteller arbeiten jedoch bereits daran, diese Technologie in den Straßenverkehr zu bringen. Mittels Augmented Reality auf der Windschutzscheibe will man den Autofahrer auf Unregelmäßigkeiten und Gefahren im Straßenverkehr hinweisen.
In einem Video präsentieren nun General Motors ihre Gedanken zum Einsatz von Augmented Reality. Die für die Anzeige benötigten Informationen will man durch diverse Sensoren am Auto selbst gewinnen: Infrarot, Radar, Nachtsichtgeräte sowie GPS. Bei der Entwicklung arbeitete der Konzern mit verschiedenen Universitäten zusammen.
Dies könnte Autofahrern zukünftig ein weiteres Sicherheitsplus verschaffen. Straßenbegrenzungen können bei behinderter Sicht durch die Technologie sichtbar gemacht werden. Spezielle Lernanimationen würden Fahranfänger zudem schulen und frühzeitig auf besondere Situationen vorbereiten.
Wann die computergestützte Realität auf der Windschutzscheibe massentauglich wird, ist derzeit noch abzusehen. Dennoch gibt nachfolgendes Video einen Einblick in die Zukunft des Straßenverkehrs. Dass Augmented Reality immer mehr praxisbezogene Einsatzbereiche bietet, zeigt auch das neueste Showreel von Metaio. Das Unternehmen hat bereits mehrere erfolgreiche Werbekampagne mit der relativ jungen Technologie verwirklicht.
Jürgen Telkmann
Im Herbst kommt auch der neue SAAB 9-5 mit optionalen HeadUp Display auf den Markt , der ja noch eine EX-GM Entwicklung ist. #zitieren
COD-Redaktion:
Das Display von GM unterscheidet sich von den "Head-Up Displays" dahingehend, dass es ... beispielsweise die Geschwindigkeit des Vordermannes anzeigen, ... oder sonstwie mit der Umwelt interagieren.
Unglückliches Beispiel, denn das machen BMW/Mercedes jetzt auch schon auf der Windschutzscheibe;-) Die Art und Weise, wie GM hier die Funktionen aufbohrt ist jedoch interessant - nur steht hier davon nichts im Artikel.
COD-Redaktion:
Straßenbegrenzungen können bei behinderter Sicht durch die Technologie sichtbar gemacht werden. Spezielle Lernanimationen würden Fahranfänger zudem schulen und frühzeitig auf besondere Situationen vorbereiten.
Stimmt. Gibt es aber auch schon. #zitieren

































