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26. März 2010

GM zeigt Augmented Reality Windschutzscheibe

(Link zum Artikel: http://www.createordie.de/cod/news/054668)

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Flugzeugpiloten dürfte es kein unbekanntes Phänomen sein: Im Cockpit werden auf der Frontscheibe virtuelle Informationen zu Geschwindigkeit oder Flughöhe angezeigt. Automobilhersteller arbeiten jedoch bereits daran, diese Technologie in den Straßenverkehr zu bringen. Mittels Augmented Reality auf der Windschutzscheibe will man den Autofahrer auf Unregelmäßigkeiten und Gefahren im Straßenverkehr hinweisen.

In einem Video präsentieren nun General Motors ihre Gedanken zum Einsatz von Augmented Reality. Die für die Anzeige benötigten Informationen will man durch diverse Sensoren am Auto selbst gewinnen: Infrarot, Radar, Nachtsichtgeräte sowie GPS. Bei der Entwicklung arbeitete der Konzern mit verschiedenen Universitäten zusammen.

Dies könnte Autofahrern zukünftig ein weiteres Sicherheitsplus verschaffen. Straßenbegrenzungen können bei behinderter Sicht durch die Technologie sichtbar gemacht werden. Spezielle Lernanimationen würden Fahranfänger zudem schulen und frühzeitig auf besondere Situationen vorbereiten.

Wann die computergestützte Realität auf der Windschutzscheibe massentauglich wird, ist derzeit noch abzusehen. Dennoch gibt nachfolgendes Video einen Einblick in die Zukunft des Straßenverkehrs. Dass Augmented Reality immer mehr praxisbezogene Einsatzbereiche bietet, zeigt auch das neueste Showreel von Metaio. Das Unternehmen hat bereits mehrere erfolgreiche Werbekampagne mit der relativ jungen Technologie verwirklicht.

Jürgen Telkmann

Kommentare
Gravatar Michael Mann 26.03.2010
um 14:43 Uhr
...wenn mich nicht alles täuscht, kann man das doch bei BMW schon seit 2007 mit bestellen... da nennt sich das dann wie im Flieger "Head-Up Display"
Im Herbst kommt auch der neue SAAB 9-5 mit optionalen HeadUp Display auf den Markt , der ja noch eine EX-GM Entwicklung ist.
#zitieren
Gravatar COD-Redaktion 26.03.2010
um 14:58 Uhr
Vielen Dank für den Hinweis. Die "Head-Up Displays" scheinen laut Wikipedia allerdings lediglich Displays zu sein, die Informationen von den Amaturengeräten in die Windschutzscheibe einblenden. Das Display von GM unterscheidet sich von den "Head-Up Displays" dahingehend, dass es mit Augmented Reality arbeitet und die Umgebung erkennt. Es werden Layer über die Scheibe gelegt, die beispielsweise die Geschwindigkeit des Vordermannes anzeigen, die Fahrbahnbegrenzung bei schlechter Sicht nachzeichnen oder sonstwie mit der Umwelt interagieren. #zitieren
Gravatar Besserwisser 26.03.2010
um 15:26 Uhr
Solange die Displays nicht selbst die Informationen (wie ein Monitor) wiedergeben, sondern lediglich reflektieren, ist das beides ein head-up display. Nur dass GM die Infos, die Mercedes und BWM bisher auf seperaten Monitoren ausgeben, jetzt auch mit auf die Scheibe klatscht.

COD-Redaktion:

Das Display von GM unterscheidet sich von den "Head-Up Displays" dahingehend, dass es ... beispielsweise die Geschwindigkeit des Vordermannes anzeigen, ... oder sonstwie mit der Umwelt interagieren.


Unglückliches Beispiel, denn das machen BMW/Mercedes jetzt auch schon auf der Windschutzscheibe;-) Die Art und Weise, wie GM hier die Funktionen aufbohrt ist jedoch interessant - nur steht hier davon nichts im Artikel.


COD-Redaktion:

Straßenbegrenzungen können bei behinderter Sicht durch die Technologie sichtbar gemacht werden. Spezielle Lernanimationen würden Fahranfänger zudem schulen und frühzeitig auf besondere Situationen vorbereiten.


Stimmt. Gibt es aber auch schon.
#zitieren
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