
21. Juni 2011
Goodsie – Baukasten für den individuellen Online-Shop
Für Menschen die Selbstgemachtes online verkaufen, empfehlen sich Shopping-Plattformen wie Etsy, DaWanda oder Ebay. Wenn man sich jedoch einen individuelleren Shop für seine Produkte wünscht, bieten diese allerdings wenig Spielraum in der Gestaltung – abgesehen von den Produktinfos und -bildern bleiben kaum Möglichkeiten, seinen Auftritt zu individualisieren. Abhilfe will Goodsie bieten, ein simpler Shop-Baukasten, der sich in erster Linie an den technisch unversierten Privatnutzer wendet. Für 15 Dollar im Monat bekommt dieser dann einen professionell wirkenden Shop mit eigener URL, individuellem Design und dem bevorzugten Bezahlungssystem. Jonathan Marcus, Gründer und CEO des Startups, erklärt seine Intention in einem Blogpost:
While there are hundreds of e-commerce options available, they’re still too complex for most retailers to use themselves. You shouldn’t need to learn to code or pay thousands of dollars to sell handmade t-shirts online. Online retail should be easy.
Die Köpfe hinter Goodsie sind dieselben, die bereits Ende 2009 mit Flavors.me einen einfach konfigurierbaren Webauftritt versprachen. Das Prinzip von Goodsie ist in etwa das gleiche: Der User wählt aus verschiedenen, anpassbaren Bausteinen das Design seines Online-Shops. Waren es bei Flavors.me noch Social Media Services, die eine derart gestaltete Webseite inhaltlich mit Leben befüllten, so greift auch Goodsie für beispielsweise Zahlungsmodalitäten auf bereits bestehende Strukturen zurück: Aktuell kann man PayPal, Google Checkout und Amazon Payments integrieren.
Goodsie richtet sich an die unterschiedlichsten Geschäftsideen, von Klamotten über Möbel bis hin zu Musik – unter anderem ist der Verkauf von MP3s dank Fetch-Integration ebenfalls möglich. Die ersten 30 Tage sind kostenlos, danach fallen 15 Dollar monatlich an. Die genaue Funktionsweise verdeutlichen die Macher darüber hinaus in einem Video:
Goodsie.com from Hiidef on Vimeo.
Jürgen Telkmann

























