1. Februar 2010
Google – Das Ende des IE6 und ein Kopfgeld auf Bugs
Google ruft seine Nutzer aktiv im Enterprise Blog dazu auf, aktuelle Updates für den Browser zu verwenden. Man plant, die Unterstützung von älteren Browsern im März auslaufen zu lassen. Die ersten Google Dienste, für die ein aktuellerer Browser benötigt wird, seien Google Docs und Sites. Besonders der Internet Explorer 6 hat man dabei im Visier – Obwohl es schon seit Jahren Updates gibt, hält sich der IE6 hartnäckig in den User-Statistiken.
Viele der modernen Web Applikationen werden in älteren Browsern nicht mehr richtig dargestellt. Google rät daher zur Installation des Internet Explorer 7.0+, Mozillas Firefox 3.0+, Google Chrome 4.0+ und Safari 3.0+. Als Anreiz deutet Google für 2010 das Release mehrerer neuer Features an, welche auf aktuelle Browser angewiesen seien.
Gleichzeitig hat man bei der Suchmaschine für den hauseigenen Browser Chrome eine ungewöhnliche Initiative zur Verbesserung der Qualität gestartet. Nutzer, die einen Bug melden, erhalten eine Prämie. Je nach Ausmaß des Fundes kann sein Entdecker bis zu rund 1300 Dollar verdienen. Für das Melden einer normalen Sicherheitslücke gibt es 500 Dollar, bei schwerwiegenderen Bugs fällt das Kopfgeld großzügiger aus. Dabei gilt: Wer zuerst kommt, malt zuerst – diese Regel greift, wenn zwei Personen unabhängig voneinander denselben Fehler gemeldet haben.
Google will mit dieser Maßnahme externen Entwicklern Anreize verschaffen, an dem Chrome-Projekt zu partizipieren. Vorbild scheint dabei Mozilla, welche von einer starken Community profitiert haben und nach jüngsten Erhebungen den populärsten Browser des Marktes bieten.
Jürgen Telkmann
Heisst das nicht... "mahlt zuerst"?
Im Kunstunterricht kann man auch ohne "h" richtig liegen... ;) #zitieren

























