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15. Februar 2010

Google Buzz – Datenschutz überarbeitet

(Link zum Artikel: http://www.createordie.de/cod/news/053921)

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Nicht einmal eine Woche lang gibt es Google Buzz und schon hat die Suchmaschine alle Hände voll damit zu tun, Bugs zu fixen und Sicherheitslücken zu schließen. Auf erste Proteste reagierte man mit Verweisen auf die Privatsphären-Einstellungen des Tools, nun gibt man drei konkrete Änderungen bekannt. Google reagiert damit unmittelbar auf das Feedback der User.

Zunächst sieht Google vom Auto-Following ab. Neue User, folgten automatisch einer Liste anderer Buzz-Nutzern, mit denen sie über Gmail Kontakt pflegten. Diese Funktion wurde durch Auto-Suggest ersetzt. Fortan bekommen Buzz-Neulinge eine Liste mit Vorschlägen für Kontakte, denen sie erst nach Knopfdruck folgen. Dadurch erhält der User von Anfang an mehr Kontrolle über die Verwaltung seiner Kontakte. User, die den Dienst bereits nutzen, können zudem festlegen, ob sie die Liste ihrer Kontakte mit anderen teilen wollen oder nicht.

Auch verknüpft sich Buzz nicht mehr automatisch mit Picasa Web Alben und Google Reader Items. Wünscht man diese Verbindung dennoch, werden die Einstellungen, die man in den beiden Diensten festgelegt hat, in Buzz übernommen. Dies gilt beispielsweise, wenn man seine Google Reader Items oder Picasa Inhalte geschützt hat.

Zuletzt wird dem User der Ausstieg aus Buzz sowie die Kontrolle über den Dienst erleichtert. Gmail bekommt einen Buzz-Button, über welchen man in die Settings gelangt. Dort kann der User bestimmen, ob Buzz in Gmail versteckt oder vollständig abgeschaltet werden soll. Mit Buzz unzufriedene User hatten in der vergangenen Woche arge Probleme, ihren Gmail-Account wieder in den Urzustand zu versetzen.

Insgesamt bereinigt Google damit Probleme, die auf wenig transparente Privacy-Settings zurückzuführen waren. Hatte man vergangene Woche noch versucht, auf entstandene Proteste mit Verweis auf die Einstellungen zu reagieren, so hat man nun Konsequenzen daraus gezogen. Nach dem Release hatten Buzz-Neulinge damit zu kämpfen, dass Kontakte für jederman sichtbar und lasche Sicherheitseinstellung vorinstalliert waren.

Jürgen Telkmann

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