3. September 2008
Google Chrome – ein Stimmungsbild
In der Medienwelt – egal ob offline oder online publizierend – ist der neue Webbrowser Google Chrome heute ein Top-Thema. Einige Vertreter der Blogosphäre – die ganz fixen – haben den Google-Browser bereits getestet und erlauben sich ein erstes Urteil.
Hier ein Stimmungsbild:
- Chrome ist: "Der Anfang von etwas Großem", zeigt man sich auf Netzwertig.com begeistert, und vermutet: "Google wird den Browser-Markt mit Chrome (...) ein gutes Stück voranbringen."
- Ähnlich sieht man es bei Mashable.com: "Call me crazy, but I've always valued efficiency. That's what Chrome has done for the browser – it's given users a capable and efficient alternative to the bloated options that they currently have. It's (unfortunately) a revolutionary concept."
- Etwas vorsichtiger, aber ebenfalls sehr positiv urteilt man auf Nettuts: "Though it's hard to decide in just a day, Google's Chrome is a fast, beautiful, and simple browser. Honesty, would you want anything else?"
- Scobleizer wägt nach einer Stunde Nutzung des Google-Browsers eine Reihe von Pros und Cons gegeneinander ab und entscheidet sich vorerst für die Pro-Seite: "But after first hour? I'm definitely coming back to use it for a second hour. We’ll see if it survives a week."
- Überhaupt nicht euphorisch ist die Einschätzung von Robert Basic in seinem Browserkurztest: "Ersteindruck? Schulterzucken.. wie erwartet "its crap". Sehe nix, was mich sonderlich als User interessieren müßte."
- Im Google Watch Blog unkt man: "Google setzt sich auch auf dem PC durch", und spekuliert: "Ich denke, dass wir in nicht all zu ferner Zukunft auch Funktionen in Google-Diensten sehen werden, die "only for Chrome" sind und so viele Menschen zum Umstieg bewegen könnten. Könnte auch nach hinten losgehen, aber das Risiko wird Google wohl eingehen müssen..."
- TechCrunch befasst sich mit dem Wettbewerb zwischen Firefox und Google Chrome und sieht den Browser des Suchmaschinen-Riesen dabei klar im Vorteil: "Put Chrome on all of those anticipated Android phones, and catching up to Firefox will become that much easier."
- Leider nicht aus den Reihen der Bloggerfraktion, sondern aus den etablierten Redaktionsstuben von Golem.de kommt der Hinweis auf die Datenschutzproblematik: "Angesichts seiner Macht und tiefen Verwurzelung im Web und einer Vielzahl webbasierter Applikationen ist Google auch als Datenkrake verschrien (...). Mit dem Browser Chrome gibt es nun eine weitere Datenquelle." Gleichzeitig lobt man Google aber auch für seine Offenheit in dieser Sache und meint, dass "Google recht offen in der Kommunikation dessen, (ist) was Chrome an Daten zu Google überträgt."
Fazit:
Google Chrome – schlicht revolutionär oder einfach nur Googles neue Waffe im Browserkrieg? Time will tell!
Reimar Winkler
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