18. März 2010
Google Chrome kommt multilingual und privat
Googles Chrome kommt dieser Tage in einer neuen, stabilen Version. Der Browser ist um zwei Features ergänzt worden, die nun verfügbar sind: Ein Übersetzungs-Tool sowie überarbeitete Privatssphären-Einstellungen. Anfang diesen Monats gingen beide Features in die Beta und sind nun bereits nach knapp zwei Wochen erhältlich.
Mit Translate erkennt Chrome automatisch die Sprache auf einer Webseite. Weicht diese von der in den Einstellungen definierten Sprache ab, so öffnet sich eine Leiste am oberen Bildrand, die eine Übersetzung des Contents anbietet. So können Chrome-Nutzer mit nur einem Klick Google Translate anwenden und fremdsprachige Inhalte lesbar machen. Das Feature steht für über 50 Sprachen zur Verfügung.
Mit den neuen Privatsphäre-Einstellungen reagiert der Konzern auf das Verlangen der User nach Datensicherheit. So lässt sich nun über die Einstellungen festlegen, wie der Browser mit Cookies, Bildern, Pop-ups oder JavaScript umzugehen hat. Derartige Einstellungen können generell ausgewählt oder nur für bestimmte Webseiten definiert werden.
Beide Features sind derzeit nur für die Windows Version des Browsers angekündigt. Wann auch Mac und Linux User in den Genuss von Mehrsprachigkeit und Privatsphäre kommen, hat die Suchmaschine noch nicht verraten.
Jürgen Telkmann

































