
11. März 2010
Google Reader Play – Neues Interface für Feeds
Mit dem neuen Google Reader Play bietet Google eine alternative Möglichkeit zur Visualisierung von News-Feeds an, wie das Unternehmen auf seinem Blog bekannt gab. Die Feeds werden dabei in Form einer Bilderstrecke dargestellt, ähnlich wie bei einem Bildbetrachtungsprogramm. Das ganze erinnert ein wenig an Fastflip. Google Reader Play richtet sich an die User, denen der Feed-Reader von Google zu unübersichtlich erscheint oder die Einstellungen zu umfangreich sind.
Google Reader Play stellt ein Bild oder Video des Feeds in Originalgröße in den Vordergrund. Darunter befindet sich die Bilderstrecke der Streams als Navigationsleiste. Mit Pfeiltasten kann zur nächsten Seite des Streams geblättert werden. Um Google Reader Play auszuprobieren, ist kein Account nötig. Es müssen auch keine Einstellungen vogenommen oder Feeds abonniert werden. Wer aber seine Feeds aus dem Google Reader nutzen will oder Feeds bewerten oder teilen möchte, muss sich mit seinem Google-Account anmelden.
Für Nutzer mit Account wird auch eine personalisierte Anzeige angeboten. Feeds, die einem gefallen, können mit "like" gekennzeichnet werden. Daraus generiert Google Reader Play ein Angebot gemäß der eigenen Vorlieben. Google Reader Play und Google Reader teilen sich die selbe Infrastruktur und Algorithmen. Die abonnierte Feeds aus dem Google Reader werden durch Empfehlungen anhand der persönlichen Präferenzen erweitert.
Lukasz Konieczny
































