
8. Februar 2010
Google Street View – Der Jäger wird zum Gejagten
Gerade macht das digitale Künstlerkollektiv "Free Art & Technology" mit einer Aktion von sich reden, welche allen Google Street View Gegner ein hämisches Lächeln auf die Lippen zaubern dürfte. In Berlin entdeckte man eines jener Autos, die von Google mit speziellen Kameras ausgestattet wurden. Also verpasste man dem Vehikel unbemerkt einen GPS-Sender und stellte die gesammelten Daten der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung – ironischer Weise via Google Maps API.
Eine gewisse Ironie liegt der Aktion allemal inne. Google Street View ist immer ein Polarisations-Thema gewesen – eigentlich kann man es nur lieben oder hassen. Gegner befürchten durch das großangelegte Ablichten von Straßenzügen samt Geschäften und Passanten das Entstehen von Sicherheitslücken bezüglich des Datenschutzes. Inzwischen gibt es ganze Archive von Google Street View Aufnahmen mit Menschen in kompromittierenden Positionen und Situationen.
Duch die Ausstattung des Google Street Cars in Berlin könnte nun ein neuer Trend entstehen: bewusste Sabotage. Nachfolgendes Video von der F.A.T. vermittelt ein Bild davon, wie sich dies gestalten könnte:
Google Street Car In Berlin from Evan Roth on Vimeo.
Free Art & Technology Overview from Evan Roth on Vimeo.
via Mashable
Jürgen Telkmann



































