2. März 2010
Google Street View selbst gemacht
Trotz politischem Gegenwind und Kritik arbeitet Google unablässig an seinem Dienst Street View. Ein Feature ermöglicht es den Usern, Bilder von markanten Orten hochzuladen, aus denen dann ein Panoramabild konstruiert wird. Damit können öffentliche Plätze, die noch nicht von Google abgelichtet wurden oder es nicht dürfen, trotzdem abgebildet und virtuell bestaunt werden. Ein Feature, dass Microsoft mit Photosynth schon länger bietet.
User können eigene Bilder seit dem letzten Jahr bei Google Maps vertaggen. Die Bilder können über Dienste wie Panoramio, Picasa oder Flickr bereitgestellt werden. Das auf Flash-basierte Feature kombiniert diese Bilder miteinander und schafft eine Navigationsmöglichkeit, die recht nahe an eine echte 3D-Panorama-Übersicht herankommt, ohne dass die einzelnen Bilder vorher darauf abgestimmt waren. Am Beispiel der Altstadt von Prag lässt sich diese Funktion testen.
Die Stärke des Features ist die Verknüpfung der User-Generierten Bilder mit Street View, ohne jemanden selbst dorthin schicken zu müssen. Google kann somit Plätze fotografisch darstellen, auf die es sonst keinen Zugang hätte. Die Altstadt von Prag konnte Google mit seinen Fahrzeugen zum Beispiel nicht nicht selbst filmen, da es eine reine Fußgängerzone ist. Einzelne User werden somit zu Helfern im Ausbau von Google Maps und Street View. Folgendes Demovideo stellt die Funktion näher vor.
via GigaOM
Lukasz Konieczny
Siehe auch mein Beitrag:
Die Gefahren von Street View erkennen
http://keshoo.com/?p=378 #zitieren































