
29. Mai 2009
Google Wave: Nichts weiter als revolutionäre Kommunikation
Während Microsoft seine Aufholjagd zum Suchmaschinen-Primus Google startet ist, man in Mountain View schon einen Schritt weiter und arbeitet an der Kommunikations-Plattform der Zukunft. Wave wurde der revolutionäre Webdienst getauft, der auf HTML 5 und dem Google Web Kit basiert.
Mailen, chatten, Bilder und Texte bearbeiten und das alles gleichzeitig mit anderen und in Echtzeit, Möglichkeiten die Wave seinen Nutzern bieten soll. Einzelne Aktivitäten werden dabei in einer "Wave" zusammengefasst. E-Mail-Konversationen beispielsweise sollen in einer Mail gebündelt und so besser verfolgt werden können. Und eine Revisionskontrolle erlaubt das Verfolgen von Veränderungen an Dokumenten, an denen mehrere Personen arbeiten. Noch im Laufe des Jahres soll der Dienst für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Präsentiert wurde Wave auf der gerade stattfindenden Google-Entwicklerkonferenz I/O.
Wie es aktuell fast schon üblich ist, bietet Wave eine API. Wie hat David Filo Yahoo Co-Founder so schön gesagt: Bei uns arbeiten viele gute Developer, es gibt aber auch sehr viele, sehr gute Developer, die nicht bei Yahoo arbeiten. Um die Kreativität des Kollektivs zu nutzen, stellt Google den Wave-Code Entwicklern als Open Soucre zur Verfügung.
Kosten sollen für die Nutzung von Wave nicht anfallen. Google setzt weiterhin auf Werbeeinnahmen. Eine Rechnung, die aufgehen könnte. Denn je mehr Websites Wave in ihre Angebote integrieren, desto stärker wird sich Google mit dem Netz "verweben". Und letztendlich führt dies zu noch mehr Werbeeinnahmen.
Felix Schrader
War das ein Seitenhieb auf Yahoo - oder ein Verschreibdenker? #zitieren


























