1. September 2010
Greenpeace gegen Facebook und das WeTab lässt weiter auf sich warten [Shortcuts]
So viel zu erzählen und so wenig Zeit. Daher präsentieren wir an dieser Stelle einmal täglich News und Wissenswertes in geballter, knapper Form. Was vom Tage übrig blieb:
- Greenpeace hat ein weiteres Mal einen Global Player ins Visier genommen: Dieses Mal handelt es sich um Social Media Gigant Facebook. Die Umweltorganisation wirft Zuckerberg und Konsorten vor, bei ihren Datenzentren auf Kohlekraft zu setzen. "Being that burning coal throws a tremendous amount of CO2 into the atmosphere, you can imagine how much gunk a Facebook data center would generate", fasst Crunchgear die Argumentation zusammen. Die Vergangenheit hat gelehrt, dass das Netzwerk die Forderungen ernst nehmen sollte, denn derlei Vorwürfe arten schnell zu viralen Kampagnen im eigenen Hause aus.
- Vergangene Woche wurde nach Wikileaks-Gründer Julian Assange kurzzeitig in Schweden wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung an zwei Frauen gefahndet. Einen Tag später wurde die Anzeige zurückgezogen und Assange sprach von einer Schmierenkampagne, mit der man sein Netzwerk zum Schweigen bringen wollte. Nun teilte die zuständige Staatsanwältin mit, dass der Verdacht auch weiterhin bestehe. Futurezone berichtet von weiteren Ermittlungsschritten.
- Sony bringt neue E-Reader auf den Markt. Mashable berichtet von einer Reihe, mit jeweils einem fünf, sechs und sieben Zoll großem Display. Das besondere an den Modellen ist in erster Linie die Steuerung: sie alle lassen sich wie Touch-Screen bedienen. Preislich liegen sie bei rund 180, 230 bzw. 300 Dollar.
- Das ehemals als WePad bekannte WeTab entwickelt sich mehr und mehr zum Mythos. Noch vor wenigen Monaten als ernstzunehmender iPad-Konkurrent gefeiert, lässt der Verkaufsstart nach wie vor auf sich warten. Eigentlich sollten erste Content-Partner Geräte an ihren IFA-Ständen präsentieren. Doch daraus wird nichts. Nun wurde bekannt, dass das WeTab nicht auf der IFA vertreten sein wird und iPadInside weiß von Gerüchten zu melden, die auch eine Verzögerung beim Kaufstart nicht ausschließen.
- Nokia hat den Kauf des Mobile Analytics Anbieter Motally fix gemacht, verkündet der Handyhersteller in einer Pressemitteilung. "Motally's mobile analytics service enables developers and publishers to optimize the development of their mobile applications through increased understanding of how users engage. The service offering is planned to be adapted for Qt, Symbian, MeeGo and Java developers." Von der Kaufsumme ist derweil nichts bekannt.
- Augmented Reality ist das Business des Astonishing Tribe aus Schweden. Tatsächlich könnte die Technik und mit ihr die mobilen Devices der Zukunft einen immensen Einfluss auf unseren fernen Alltag haben. Wie das dann wiederum aussieht, zeigt man nun in einem Video, das den Alltag eines fiktiven Pärchens im Jahr 2014 dokumentiert:
Jürgen Telkmann
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