22. Juli 2009
Hubert Burda will an Googles Werbeeinnahmen beteiligt werden
Ende Juni hat der Verleger Hubert Burda in einem Interview mit der FAZ ein Leistungsschutzrecht für Verlage gefordert. In einem Gespräch mit dem Manager Magazin hat Burda diese Forderung nun bekräftigt und Google als "Killerapplikation" bezeichnet.
Angesichts sinkender Auflagen und Werbeeinnahmen sowie einer immer stärker werdenden Konkurrenz an kostenlosen Angeboten im Internet fordert Burda "Spielregeln für einen fairen Wettbewerb". Diese soll das Leistungsschutzrecht bieten, indem es, anders als das Urheberrecht, "die Rechte desjenigen, der die kreativen Inhalte aufwendig verbreitet" schützt, so der Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger.
Momentan sieht Burda im Internet nur seinen Sieger, und das sei Google mit seiner Verlinkung auf konkrete Angebote. "Das ist die Killerapplikation." Eine Beteiligung der Verlage an Googles Werbeeinnahmen sei daher fair. Zudem fordert Burda für Print-Produkte eine Befreiung von der Mehrwertsteuer, wie das in Großbritannien und Finnland bereits Praxis ist.
Felix Schrader
Ist ja fast so, als wenn elektrogerät hersteller am gewinn der stromnetzbetreiber (oder -hersteller) beteiligt werden wollen, weil sie mit ihren geräten nicht mehr genug verdienen aber die geräte trotzdem immer noch strom benötigen und dem stromnetzbetreiber (-hersteller) gewinn machen. Und umgekehrt will der strombetreiber bei den geräten mitverdienen, denn ohne strom würden die ja nicht funktionieren.
Der Herr Burda kann mit der kostenlosen Konkurrenz im Netz nicht mehr genug verdienen und möchte sich sein Geschäftsmodell über Gesetze retten lassen.
Oder kann mir das einer erklären, warum es richtig ist, das google seine werbeeinahmen teilt? #zitieren
Leider bin ich nicht in der Lage Millionen zu verdienen. Ich fordere deshalb an den Millionen von Herrn Burda beteidigt zu werden. #zitieren

































