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22. Juli 2009

Hubert Burda will an Googles Werbeeinnahmen beteiligt werden

(Link zum Artikel: http://www.createordie.de/cod/news/050078)

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Ende Juni hat der Verleger Hubert Burda in einem Interview mit der FAZ ein Leistungsschutzrecht für Verlage gefordert. In einem Gespräch mit dem Manager Magazin hat Burda diese Forderung nun bekräftigt und Google als "Killerapplikation" bezeichnet.

Angesichts sinkender Auflagen und Werbeeinnahmen sowie einer immer stärker werdenden Konkurrenz an kostenlosen Angeboten im Internet fordert Burda "Spielregeln für einen fairen Wettbewerb". Diese soll das Leistungsschutzrecht bieten, indem es, anders als das Urheberrecht, "die Rechte desjenigen, der die kreativen Inhalte aufwendig verbreitet" schützt, so der Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger.

Momentan sieht Burda im Internet nur seinen Sieger, und das sei Google mit seiner Verlinkung auf konkrete Angebote. "Das ist die Killerapplikation." Eine Beteiligung der Verlage an Googles Werbeeinnahmen sei daher fair. Zudem fordert Burda für Print-Produkte eine Befreiung von der Mehrwertsteuer, wie das in Großbritannien und Finnland bereits Praxis ist.

Felix Schrader

Kommentare
Top Kommentar der Woche
Gravatar martin 22.07.2009
um 15:20 Uhr
Warum soll den google (oder jede andere suchmaschine) einen obulus entrichten,weil eine site mit ihrer eigenen werbung nicht genug verdient? google müsste dann ja die klicks, die aus seiner suchmaschine auf die entsprechende site gemacht wurden als anteil des gesamt-gewinns herausrechnen. Umgekehrt müsste aber google dann ja aber auch an den werbeeinahmen der site beteiligt werden, zumindest für jeden klick der über google auf die site geht, oder? Denn wenn die leute die site nicht finden, dann kann die site ja auch nichts über werbung verdienen, also würde sie der suchmaschine einen teil der werbeinahmen verdanken?
Ist ja fast so, als wenn elektrogerät hersteller am gewinn der stromnetzbetreiber (oder -hersteller) beteiligt werden wollen, weil sie mit ihren geräten nicht mehr genug verdienen aber die geräte trotzdem immer noch strom benötigen und dem stromnetzbetreiber (-hersteller) gewinn machen. Und umgekehrt will der strombetreiber bei den geräten mitverdienen, denn ohne strom würden die ja nicht funktionieren.

Der Herr Burda kann mit der kostenlosen Konkurrenz im Netz nicht mehr genug verdienen und möchte sich sein Geschäftsmodell über Gesetze retten lassen.

Oder kann mir das einer erklären, warum es richtig ist, das google seine werbeeinahmen teilt?
#zitieren
Gravatar Jürgen 22.07.2009
um 20:16 Uhr
Burda muss seine Webseiten ja nicht über Google verlinken lassen. Dann kann Google auch kein Geld mit seinem Angebot verdienen. So einfach ist das. #zitieren
Gravatar Michael Petrikowski 22.07.2009
um 22:30 Uhr
Nur weil Herr Burda unfähig ist im Internet Geld zu verdienen, möchte er an den Werbeeinnahmen von Google beteidigt werden? Wenn Google die Burda-Webseiten aus ihrem Index nehmen, verliert Burda 50% ihrer Leser. Weiterhin fordert Herr Burda eine Mehrwertsteuerbefreiung für Printmedien. Warum eigendlich? Für Kleinunternehmen gilt doch sowieso eine Mehrwertsteuerbefreiung und in einigen Jahren gehört Burda dazu und ist dann doch von der Mehrwertsteuer befreit.
Leider bin ich nicht in der Lage Millionen zu verdienen. Ich fordere deshalb an den Millionen von Herrn Burda beteidigt zu werden.
#zitieren
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