
18. Februar 2011
Infografik – Social Media und die Automobil-Branche
Kleinere Unternehmen haben den Weg zu Social Media inzwischen auch für sich entdeckt. Allerdings bewegen sie sich noch recht behäbig durch die sozialen Sphären des Netzes, versteifen sich auf Twitter und Facebook und müssen noch einiges begreifen. Andere Eindrücke über die Kraft von Social media als Marketing- und globales Kommunikationselement für Unternehmen geweinnt man, wenn man sich die Giganten der Branche ein wenig näher betrachtet &n dash; beispielsweise die Automobilindustrie. Davon zeugt zumindest eine ellenlange Infografik von CarInsurance.org.
Verschiedene Firmen aus der Branche konnten bereits zeigen, dass sie die Macht von Facebook, Twitter und Co. begriffen haben. Uns erscheint vor allen Dingen VW ein gutes Beispiel, das es hervorzuheben gilt. Die Stärke der Macher des Volkswagens liegt besonders in Viralkampagnen auf YouTube. Zuletzt präsentierten sie ihren Superbowl-Werbespot vorab im Netz und erreichten dadurch eine Verbreitung, die jedwede Erwartungen gesprengt haben düfte: Inzwischen ist The Force über 30 Million Mal auf YouTube geklickt worden – ganz zu schweigen von der Reichweite, die er während des Superbowls erzielt hat:
Doch wo große Erfolge strahlen, schlummern meistens auch ein paar Kampagnen, die vollends in die Hose gegangen sind. So wollte beispielsweise Toyota mit einem Fotowettbewerb auf Flickr 2009 sein neuestes Modell bewerben, vergaß aber die Sache mit den Bildrechten zu klären. General Motors schuf 2006 eine Seite, auf der Fans ihre eigenen Werbespots zur neuesten Karosse zusammenstellen konnten – allerdings fanden die User mehr Spaß daran, entgegen GMs Ambition satirische Spots zu entwerfen, die kein gutes Licht auf den Konzern warfen.
Die Grafik gibt spannende Einblicke in das Budget der verschiedenen Marken, ihre Gemeinde in den verschiedenen Services und Diensten sowie Tops und Flops ihrer Kampagnen. Und nicht zuletzt können auch kleiner Unternehmen ihre Lehren aus den Erfolgen und Misserfolgen der Automobilbranche in sozial-medialen Sphären ziehen.
Jürgen Telkmann


























