11. Januar 2010
Justizministerin: "Google entwickelt sich zum Riesenmonopol"
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wirft Google Gigantomanie vor. Der Konzern entwickle sich zu einem Riesenmonopol, ähnlich wie Microsoft. Dienste wie Street View oder Google Earth, bei denen Straßenansichten abfotografiert oder Bilder von Grundstücken in hoher Auflösung angeboten würden, seien "rechtlich unbedingt prüfenswert".
Auch stört sich die Ministern an Googles Buchsuche. Dabei gehe es ihr jedoch nicht darum etwas zu verbieten, sie fordert mehr Transparenz, allen voran für die User. Der Nutzer müsse aufgeklärt werden, was mit seinen Daten geschehe, so Leutheusser-Schnarrenberger gegenüber dem Spiegel. Die Ministerin sieht die Bringschuld bei den Unternehmen. Sollte nicht bald etwas geschehen, dann sei der Gesetzgeber gefordert.
Google wies die Kritik der Ministerin zurück. Integraler Bestandteil der angebotenen Dienstleistungen und Neuentwicklungen sei es, dem Nutzer volle Transparenz und Wahlmöglichkeit zu geben. Und Google arbeite ständig daran, diese Angebote weiter zu verbessern, zitiert Reuters Google-Sprecher Kay Oberbeck.
Felix Schrader
Ich bin mal gespannt was Google noch so alles anstellt. Wenn die sich keine größeren Patzer erlauben könnte Google eine echte "Gefahr" für Microsoft und Apple werden. Besonders weil Sie einfach auf einem unvorstellbaren "Datenberg" sitzen. #zitieren
































