
18. März 2010
Microsoft – Bing greift nach den Sternen
Vor rund zwei Jahren debütierte das Worldwide Telescope, eine Applikation von Microsoft, mit der User ihren Rechner in eine virtuelle Sternwarte verwandeln können. Nun ist die auf Silverlight basierende Anwendung als App in Bing Maps integriert worden und ermöglicht den Griff nach den Sternen über Microsofts Karte. Nach der Aktivierung im Browser kann der User einen Punkt auswählen, von dem aus er das Sternenzelt begutachten will.
Von dem ausgewählten Punkt lässt es sich dann in die unendlichen Weiten scrollen und auf interstellare Entdeckungsreise gehen. Stößt man auf etwas Interessantes, zieht man per Drag & Drop ein Fragezeichen-Icon auf das betreffende Objekt und bekommt zusätzliche Infos angezeigt. Zusätzlich besteht die Option, sich direkt zu markanten Punkten des Himmels beamen zu lassen und eine galaktische Tour zu machen. Aus der Strassenperspektive markieren rote Linien die Sternbilder am Himmel.
Ein interessante Fügung, dass Microsoft einen etwas anderen Weg geht, als Suchmaschinen-Konkurrent Google. Während die Jungs aus Mountain View immer noch in manchen Ländern mit Streetview zu kämpfen haben, ist es für die Bing-Macher relativ unwahrscheinlich, dass sie in den höheren Sphären auf Datenschützer treffen. Mikrokosmos gegen Makrokosmos, wenn man so will.
Jürgen Telkmann
































