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9. Februar 2010

Microsoft kontert Vorwürfe: "Innovation at scale"

(Link zum Artikel: http://www.createordie.de/cod/news/053812)

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Microsoft wehrt sich gegen die Vorwürfe, ein innovationsfeindliches Unternehmen zu sein. Auf dem offiziellen Microsoft Blog nahm Frank Shaw Stellung zu den Vorwürfen des ehemaligen Mitarbeiters Dirk Brass. Dieser hatte in einem Interview für die New York Times harsche Kritik an der Unternehmenskultur und Innovationsfreude von Microsoft geäußert.

Frank Shaw äußerte sich über Microsofts Sichtweise von Innovation: "For Microsoft, it is not sufficient to simply have a good idea, or a great idea, or even a cool idea. We measure our work by its broad impact." Microsoft würde sich demnach in erster Linie darauf fokussieren, welchen Einfluss seine Ideen auf die Welt nehmen würden. "At the highest level, we think about innovation in relation to its ability to have a positive impact in the world."

Zur Textwiedergabe-Technologie ClearType hielt Shaw fest, dass es mittlerweile auf Milliarden PCs verfügbar wäre. Dies sei ein gutes Beispiel für Innovation mit Auswirkung auf großer Ebene. "What matters is innovation at scale, not just innovation at speed". Brass kritisierte zuvor die Verschleppung der Entwicklung von ClearType. Zum Thema Tablets und Office verwies Shaw auf das Produkt OneNote.

Auf den Vorwurf von Brass, die Xbox sei bestenfalls ein Mitkonkurrent im Konsolengeschäft, ging Shaw ein, indem er die Bedeutung der Konsole als "first high-definition console" betonte. Die Xbox hätte Spiele, Videos und Social Media gemeinsam in das Wohnzimmer gebracht. Mit dem Onlinedienst Xbox LIVE wären über 23 Millionen Menschen weltweit verbunden worden. Das "Project Natal for Xbox 360", welches das Spielen völlig ohne Controller ermöglichen soll, hob er als eine der größten Innovationen des Jahres 2009 hervor.

Lukasz Konieczny

Kommentare
Gravatar Fabian Michael 09.02.2010
um 13:15 Uhr
Cleartype ist zwar auf Milliarden PCs weltweit verfügbar, in Windows XP (was ja nach wie vor das meistgenutzte Betriebssystem weltweit ist) standardmäßig deaktiviert. :-/
Ich erinnere mich noch an einen Satz aus meinem Praxissemester letztes Jahr, als ich mir eine Textformatierung für eine Bildunterschrift ausdenken musste, weil es in den Photoshop-Templates der Designabteilung keinen Entwurf dafür gab: "Bitte verwende keine kursiven Texte im WWW, weil das sonst unter Windows XP kaum lesbar ist". Hat mich irgendwie geärgert in dem Moment. Kenne auch ehrlich gesagt niemanden in meinem Bekanntenkreis, der ClearType nicht eingeschaltet hätte, wenn ich ihn nicht darauf hingewiesen hätte, dass die Schrift dann nicht so kantig aussieht.

Übrigens hier ein toller Tipp für alle Mac-Benutzer, bei denen die Schriftglättung sein dem Update auf 10.6 nicht mehr so toll aussieht wie vorher:
http://www.heise.de/ct/hotline/Schriftglaettung-unter-Mac-OS-X-10-6-871888.html
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Gravatar André 09.02.2010
um 19:09 Uhr
Interessant, das erste was wir ausschalten wenn die Kunden reklamieren dass die Schrift unscharf aussieht ist Cleartype. Und schon ist der Kunde zufrieden.

Irgendwie macht diese Technologie bei kleinen Schriftgrössen (wie am Windows Rechner üblich) und normalen 96dpi keinen Sinn, sondern "verwischt" alles.
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