27. Juli 2009
Microsoft liefert Windows mit Alternativ-Browsern aus
Im Browser-Streit mit der Europäischen Kommission musste Microsoft letztendlich nachgeben und hatte angekündigt, Windows 7 ohne den Internet Explorer auszuliefern. Recht machen konnte es Redmond der Konkurrenz damit aber auch nicht, Opera hatte gegen dieses Vorhaben Beschwerde eingereicht. Man forderte, dass Microsoft Windows künftig mit verschiedenen Browsern ausliefert und der User die Wahl habe, welchen Browser er installiert. "Freiwillig wird Microsoft einer solchen Lösung wohl kaum zustimmen", mutmaßten wir damals und haben uns geirrt.
Microsoft wird Windows-Käufern in Europa künftig die Installation des Browsers ihrer Wahl ermöglichen, bedeutet Windows wird mit verschiedenen Browsern ausgeliefert. Welche genau und wie viele das sein werden ist nicht bekannt. Neben dem Internet Explorer dürften aber sicherlich Firefox, Opera und Sarafi dabei sein. Und Chrome?
Zudem sollen alle derzeitigen Internet Explorer in Europa via Update gefragt werden, ob sie weiterhin den Internet Explorer nutzen wollen oder wechseln möchten. Aus einer Liste mit Alternativ-Angeboten soll ein neuer Browser ausgewählt und installiert werden können. Der Internet Explorer in diesem Fall dann als Standardbrowser deaktiviert werden.
Die EU-Kommission hat positiv auf die Ankündigung reagiert. Mit der Maßnahme komme man den Forderungen der Wettbewerbshüter einen großen Schritt entgegen. Das Verfahren könnte somit ohne ein Bußgeld eingestellt werden.
Felix Schrader


























