24. Februar 2010
Mobile Location-based Services boomen
Mobile Location-based Services werden zu einem immer besseren Geschäft. Die Einnahmen mit solchen Anwendungen könnten bis 2014 auf über 12,7 Milliarden Dollar steigen, wie aus einer Studie von Juniper Research hervor geht. Den Erfolg haben die Mobile Location-based Services vor allem der besseren Hardware der Handsets, sowie der einfacheren Vertriebsmöglichkeiten über App Stores zu verdanken.
Juniper Research erwartet, dass die Nutzung solcher Dienste in Asien am stärksten sein wird. Dennoch glaubt man, dass die größten Einnahmen aus Westeuropa kommen werden. Die Entwickler solcher Applikationen werden ihr Geld vorwiegend mit dem Verkauf über App Stores machen. Aber auch die Werbeeinnahmen über Mobile Location-based Services sollen in den nächsten fünf Jahren zunehmen.
Der Co-Autor Dr. Windsor Holden unterstreicht in der Studie die Chancen, die sich mit ortsbezogenen Diensten für die Vermarktung ergeben könnten. So könnten Firmen ihre Kunden direkt in die nächste Niederlassung lotsen und sie dabei über aktuelle Produktangebote auf dem Laufenden halten. Kombiniert mit Preisofferten, wie mobilen, elektronischen Coupons würde sich ganz neue Kaufanreize schaffen lassen.
Das Feld der Anbieter solcher Dienste ist mittlerweile dicht gedrängt. Neben den Größen, wie Google, Facebook und Nokia, gesellen sich immer mehr Startups dazu. Mit Mobile Location-based Services können völlig neue Anwendungen geschaffen werden, wie Alternate Reality Games. Die App Daily Places, ermöglicht seine Position als Händler weiter zu geben. Das kann zum Beispiel für Vertreter sehr interessant sein.
Lukasz Konieczny
































