
3. Dezember 2009
Mozilla gewinnt Schlacht im Browser-Krieg
Der Firefox von Mozilla hat eine erste, wichtige Schlacht gegen den Erzrivalen Internet Explorer von Microsoft im Browser-Krieg gewonnen: Deutschland ist einer der ersten, wichtigen Märkte, in dem der Firefox inzwischen der meistgenutzte Browser ist. Dies will eine Studie von Fittkau & Maaß Consulting herausgefunden haben. Demnach hat der Firefox 3 mit rund 45 Prozent Marktanteil in Deutschland einen deutlichen Vorsprung vor der achten Version des Konkurrenten.
Doch auch, wenn man die Versions-Nummern außer Acht lässt, liegt der Firefox hauchdünn vorne. 45,6 Prozent der Internet-Surfer nutzen eine Version des Firefox und 44,4 sind mit einem Internet Explorer unterwegs.
Hinzukommt die Problematik, dass 43% der Internet Explorer-Nutzer mit einem "alten" Browser surfen – rund 16% nutzen sogar noch die Version 6 aus dem Jahr 2001. Obwohl eine Aktualisierung von Version 7 auf 8 bequem per Systemaktualisierung erfolgen könnte, haben dies rund 27% der Internet Explorer-Nutzer bisher nicht getan.
Damit lassen die beiden Favoriten der Deutschen die übrigen Alternativen Opera, Safari und Chrome weit zurück. Überraschend ist allerdings, dass der Studie zufolge Opera Googles Chrome schlägt: Opera liegt mit einem Marktanteil von 2,7 Prozent hauchdünn vor dem Suchmaschinen-Rivalen. Apples Safari nimmt mit rund vier Prozent Platz Drei in der Liste der beliebtesten Browser ein.
Jürgen Telkmann


























