19. März 2010
Mozilla rettet Kontaktdaten
Mozilla Labs hat sich ein neues Ziel gesetzt: die Rettung der Kontaktdaten in Adressbüchern. Dazu hat die Organisation das Projekt Contacts ins Leben gerufen, das ermöglichen soll, die Kontaktdaten zu sammeln und zu bewahren. Dies wird über ein Add-On für den Webbrowser bald möglich sein.
Kontaktdaten sind über das ganze Internet verstreut. Sei es bei Facebook, Twitter, GMail oder in lokalen Adressbüchern. Mozilla will mit Contacts über den Browser Zugang zu den Kontaktdaten erhalten. Die E-Mail-Adressen und Twitter-Namen werden dann über eine Javascript-API in eine zentrale Datenbank des Browsers importiert. Damit nicht Dritte über die Schnittstelle Zugang zu den eigenen Kontaktdaten bekommen, ist ein Kontrollmechanismus vorgesehen, der festlegt, welche Seiten mit der Datenbank in Verbindung treten dürfen.
Bisher unterstützt das System die Synchronisierung mit GMail, Twitter und dem Mac OS Adressbuch. Es sollen aber noch mehr folgen, damit in Zukunft die Kontaktdaten mit den gängigsten Adressbüchern auf dem Desktop, E-Mail-Diensten und Social Networks synchronisiert werden können. Eine experimentelle Vor-Alpha-Version kann bereits installiert werden.
via Webmonkey
Lukasz Konieczny
































