
12. März 2010
Naviki – Selbst ist der Fahrradfahrer
Anfang der Woche berichteten wir über ein neues Feature in Google Maps. Fahrradfahrer haben dort die Möglichkeit, sich auf ihr Vehikel zugeschnittene Routen berechnen und anzeigen zu lassen. Einziger Haken an der Sache: Wie so oft bei der Einführung eines neuen Features ist auch dieses zunächst nur jenseits des großen Teiches verfügbar. Dabei können deutsche Radler bereits seit einigen Wochen einen verlässlichenn Routenplaner auf Basis der Google Maps API nutzen: Naviki macht's möglich.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Münster und folgt dem Grundsatz "Niemand kann optimale Fahrrad-Verbindungen besser kartieren und charakterisieren als ortskundige Radler". Das Projekt lässt sich in etwa als Mischung aus Karte und Wiki beschreiben. Zwar nutzt man zur Visualisierung derzeit noch Googles Karte, doch alle Informationen speist man aus der eigen Datenbank sowie der des OpenStreetMap-Projektes ein. Dadurch erhalten Fahrradfahrer nicht nur Routen, die von gängigen Stadtplänen erfasst sind, sondern darüber hinaus Abkürzungen und Schleichwege, die Ortskundige auf dem Netzwerk preisgeben.
Naviki befindet sich derzeit noch in der öffentlichen Beta. Man will an der Ausweitung der Datenbank arbeiten sowie eine Alternative zur Google Maps API finden. Für den April sind zudem iPhone und Android Apps geplant, um spontane Gelüste auf Fahrradtouren mobil befriedigen zu können.
Jürgen Telkmann

































