
22. Juli 2011
Niemand will StudiVZ kaufen
Es war die Hoffnung auf ein Riesengeschäft, die den Georg von Holtzbrinck Verlag dazu bewegt hatte, das deutsche soziale Netzwerk StudiVZ vor vier Jahren für über 85 Millionen Euro zu kaufen. Erfolgreich weiterverkaufen konnte der Verlag StudiVZ aber bisher nicht, jetzt gibt das Unternehmen erst einmal auf, nach einem Käufer zu suchen.
Weder aus dem In- oder Ausland soll es akzeptable Angebote gegeben haben. Konzernchef Stefan von Holtzbrinck hat die Investmentbank Goldman daher nun angewiesen, nicht mehr nach einem Käufer zu suchen. Das Netzwerk war im Vergleich zu Facebook über die letzten beiden Jahre weit zurückgefallen und die Mitgliederzahl schrumpft weiter beständig. Dennoch soll in diesem Jahr mit StudiVZ sogar Gewinn eingefahren werden, wie es in der aktuellen August-Ausgabe des manager magazin heißt. In der Vergangenheit dürfte dies weniger der Fall gewesen sein.
Aufgeben will der Verlag das Netzwerk aber nicht und plant daher in den nächsten drei Monaten einen Relaunch der Website. Doch ob das wirklich helfen kann gegen die Übermacht von Faceboook? Aus der Führungsebene von Holtzbrinck heißt es: "Es kann niemandem recht sein, wenn der Markt durch Facebook monopolisiert wird, das beim Datenschutz keine Rücksichtnahmen kennt."
Lukasz Konieczny
So ja auch bei Studi / Mein VZ, siehe "gefällt mir" Knopf unter Bildern.
Man kann zwar auch "gefällt mir nicht" klicken. Aber in Grunde versuchen die nur noch ähnlich FB zu sein. Wenn die wirklich Studi auf lange Sicht sichern und gewinnbringend behalten wollen muß ein Konzept her, was schlicht und einfach ist, nicht so nen Mist wie "Buschfunk"... #zitieren
Dort ist Facebook nicht so gut aufgestellt, das im Prinzip nur ein Sammelbecken ist für Menschen aus aller Welt, die sich gegenseitig mit Social Games und Katzenfotos auf die Nerven gehen wollen.
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