
7. Februar 2012
Safer Internet Day - Jugendliche besonders gefährdet
Am heutigen internationalen „Safer Internet Day“ dreht sich alles um die Sicherheit im Netz. Mehr als 60 Länder werben weltweit für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet. Auch deutsche Experten melden sich zu Wort. So hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln (BZgA) erneut auf das Suchtpotential des Internets hingewiesen. BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott sagte in einer Presseerklärung der Bundeszentrale:
„Ein kritischer und verantwortungsvoller Umgang mit Computer und Internet sind wichtige Grundlagen für eine mediale Kompetenz, die junge Menschen beispielsweise für Schule und Beruf benötigen“.
Demnach berge die hohe Attraktivität dieser Medien auch das Risiko, dass Jugendliche problematische Nutzungsmuster entwickeln. Studienergebnisse der Bundeszentrale zum Internet-Konsum belegten, dass fast 14 Prozent der 14- bis 24-Jährigen einen problematischen und rund 2,5 Prozent dieser Altersgruppe einen abhängigen Internetgebrauch aufweisen.
Jugendliche verbringen im Durchschnitt mehr als zwei Stunden täglich im Netz - ein Großteil davon vertreibt sich die Zeit auf sozialen Netzwerken. Weil Facebook und Co. gerade für jüngere Nutzer so reizvoll ist, fordert der Medienexperte des Berliner Kinderschutzbundes, Christoph Thiel eine altersgerechte Aufklärung über die Veröffentlichung privater Bilder und Daten.
Athanassios Danoglidis

























