
14. März 2011
Spread.ly – Social Sharing trifft Couponing
Social Sharing ist ein Trend, dessen Bedeutung am deutlichsten wird, wenn man sich diverse Seiten im Netz genauer ansieht: Da türmen sich Tweet- und Like-Button sowie diverse Icons für Social Bookmarking, wie Google Buzz, Mister Wong, Digg, Delicious usw. usf. – die komplett visualisierte Bandbreite der Infrastruktur des sozialen Teilens. Nicht nur diesem kunterbunte Überangebot an Buttons will der neue Service Spread.ly an den Kragen: Man plant auch ein Belohnungssystem für den User, der durch die Verbreitung des Content als Werbeträger schließlich keinen unwichtigen Anteil am Erfolg einer Seite hat.
Webseitenbetreiber, die den Button in drei Schritten auf ihrer Seite einbauen können, profitieren von dem Empfehlungs-Tool, da ihre Inhalte durch die Nutzer auf verschiedenen Social Media-Kanälen gestreut und dort von Kontakten ihres Netzwerks gesehen werden. Zusätzlich ist Spread.ly ein wertvolles Analysetool, mit dessen Hilfe die Empfehlungen der User ausgewertet werden können. Demografische Daten kann der Webseitenbetreiber – selbstverständlich vollkommen anonymisiert – einsehen.
Durch die Implementierung des Spread.ly-Buttons können User nach dem Klick selbst wählen, auf welchen Netzwerken sie den betreffenden Content teilen möchten: Zur Auswahl stehen zur Zeit Facebook, Twitter, Google Buzz und LinkedIn. Tut er dies, so kann er zudem durch Gutschein- oder Bonusprogramme profitieren, die der Webseitenbetreiber für den Klick festgesetzt hat. Durch diese Option ergibt sich für den User der Vorteil, dass seine Leistung des Teilens belohnt wird, indem gezielt Anreize dafür geschaffen werden. Ein interessanter Aspekt, der die eigentliche Stärke des Buttons ausmacht.
Wie genau Spread.ly funktioniert, wie man den Button für seine Seite verwendet und welche Vorteile darüber hinaus entstehen, erklärt Marco Ripanti, Gründer und Geschäftsführer der ekaabo GmbH, in nachfolgendem Interview sowie ein (recht mageres) Video über die Funktionalität des Social Sharing Buttons:
Jürgen Telkmann

























