17. März 2010
Studie: App-Boom hält bis 2012 an
Der Markt für mobile Apps wird bis 2012 auf ein Volumen von fast 18 Milliarden Dollar steigen. Dies geht aus einer Marktstudie von Chetan Sharma Consulting hervor, die im Auftrag des App-Store GetJar erstellt wurde. Die Gesamtzahl aller Downloads würde bis in drei Jahren von sieben auf über 50 Milliarden steigen, was einer jährlichen Zuwachsrate von über 92 Prozent entspricht.
Die Studie erkennt in dem iPhone den Katalysator des App-Booms. Allerdings sei auch außerhalb des Apple-Ecosystems eine enorme Dynamik zu beachten. Die Ergebnisse der Studie liegen dabei über den Werten, welche Research2guidance vor zwei Wochen bekannt gegeben hatte. Angesichts dieser Ergebnisse sagte Ilja Laurs, Chief Executive von GetJar recht mutig: "It makes perfect sense that mobile devices will kill the desktop." GetJar präsentierte die Ergebnisse der Arbeit auf der Plugg-Konferenz. Das Unternehmen sieht sich mittlerweile als zweitgrößten App-Store der Welt an.
Am beliebtesten sollen Apps in Asien sein, wo sie über 37 Prozent aller Downloads ausmachen. Die wichtigste Einnahmequelle stellt aber bisher noch der nordamerikanische Markt dar: Die Hälfte aller Einnahmen kommen von dort. Der durchschnittliche Preis für eine App liege bei zwei Dollar, soll aber in den nächsten Jahren noch um ein Viertel sinken. Die Besitzer des iPhones sind die aktivsten App-Kunden und investieren mehr Geld in ihr Gerät als zum Beispiel für Musik. Wenn die berechnungen der Studie stimmen, dann werden laut TechCrunch bis 2012 rund vier Milliarden Dollar mehr durch App-Downloads umgesetzt, als durch den CD-Verkauf.
Lukasz Konieczny

























