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4. Februar 2010

Studie: Jeder Dritte will ein Smartphone

(Link zum Artikel: http://www.createordie.de/cod/news/053733)

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Die Verkaufszahlen für Mobiltelefone in Deutschland sollen 2010 wieder zunehmen. Besonders die Nachfrage nach Smartphones soll dabei ansteigen, denn die Bereitschaft für solche Geräte Geld auszugeben soll so hoch sein, wie noch nie zuvor. Dies geht aus einer aktuellen Studie von TNS Infratest hervor. Der Käufer lege demnach besonders Wert auf Usability.

Laut der Studie, die sich auf 24.000 Online-Interviews stützt, planen über 45 Prozent der Deutschen den Kauf eines neuen Mobiltelefons im nächsten halben Jahr. Das wäre eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr. Dabei plane jeder dritte Mobilfunknutzer die Anschaffung eines Smartphones mit Touchscreen. Auch die Nachfrage nach Smartphones mit einer QWERTZ-Tastatur soll sich nahezu verdoppeln.

Das Angebot an neuen Smartphones und das Interesse, mobil über das Internet zu kommunizieren, hätten die Kaufbereitschaft erhöht. Benutzerfreundlichkeit sei den Kunden am wichtigsten, gefolgt von der Möglichkeit, Apps auf ihr Telefon herunterladen zu können. Immerhin lehnen noch 29 Prozent der Deutschen die Nutzung von Smartphones ab, da sie mit der Usablity nicht zufrieden seien.

Der erwartete Anstieg der Nachfrage könnte nicht nur profitabel für die Gerätehersteller sein, sondern auch für die Netzbetreiber, die mit Internetdatenpaketen und neuen Tarifen auf Mehreinnahmen hoffen. Die gesteigerte Nachfrage könnte aber den Netzbetreibern Probleme bereiten, da bei einer größeren Netzauslastung Engpässe bei der Datenübertragung zu erwaten wären.

Lukasz Konieczny

Kommentare
Gravatar Nicole Haase 10.02.2010
um 13:13 Uhr
Diese Studienergebnisse beschreiben gut, was mich derzeit so unentschlossen dastehen lässt, in der Entscheidung Pro und Kontra Smartphone. Aber nicht nur deshalb haben wir diesen Artikel in unsere Linkempfehlungen aufgenommen: http://bit.ly/9GwSbM

Übrigens kleiner Schreibfehler im letzten Satz "erwaten".
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Gravatar Dude 10.02.2010
um 14:38 Uhr
"...da bei einer größeren Netzauslastung Engpässe bei der Datenübertragung zu erwaten wären."
Die Übertragung an sich sollte für die Betreiber nicht das Problem sein. Problem ist vielmehr, dass die Betreiber ihre Technik garnicht für so hohe Zugriffzahlen ausgelegt haben - die wissen garnicht, wie sich ihre Systeme bei intensiver Last verhalten; daher sind viele Datentarife heutzutage auch so beschnitten - kein Betreiber möchte vertraglich echte Garantien zusichern.
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