10. März 2010
Twitter reagiert auf Phishing Attacken
Der Microbloggingdienst Twitter scheint eine Lehre aus den jüngsten Phishing Attacken gezogen zu haben. In der Vergangenheit wurde vermehrt von Vorfällen berichtet, denen zufolge Twitter Accounts gehackt und für unbefugtes Senden von Werbebotschaften missbraucht wurden. Ursache dafür war, dass User per Direct Message Links anklickten, die zu bedenklichen Seiten führten. Twitter reagiert nun durch schärfere Kontrollen der verkürzten URLs. Im Blog heißt es:
Today, we’re launching a new service to protect users that strikes a major blow against phishing and other deceitful attacks. By routing all links submitted to Twitter through this new service, we can detect, intercept, and prevent the spread of bad links across all of Twitter. Even if a bad link is already sent out in an email notification and somebody clicks on it, we'll be able keep that user safe.
Twitter wird also künftig versendete E-Mails schärfer prüfen. Klickt man einen verkürzten Link an, der auf eine bedenkliche Seite führt, so wird durch eine Warn-Seite die Bedrohung signalisiert. Dies geschieht vorrangig durch das Ausweichen auf den eigenen URL-Shortner twt.tl, wenn es darum geht, Links Twitter-konform abzukürzen. Der bisherige Standard-Shortener Bit.ly könnte demnach zukünftig in den Hintergrund treten.
Jürgen Telkmann
































