15. September 2009
Visual Search: Bing stimuliert den Sehnerv
Gestern noch ein Gerücht, heute Realität: Microsoft hat seiner Suchmaschine Bing ein neues Feature spendiert – Visual Search. Die Idee ist simpel, ein Bild sagt mehr als tausend Worte das Motto. So soll die visuelle Suche schneller Ergebnisse liefern als die Textsuche. Denn manchmal hat man ein Bild vor Augen, kann aufgrund temporärer Gedächtnislücken aber keinen Namen dazu finden.
Bing hilft in solchen Fällen mit Bildergalerien, beispielsweise zu Smartphones, Handtaschen, Autos, Hunden, US-Präsidenten, Stars und Sternchen, Büchern, Songs, Yoga-Posen oder dem Periodensystem. Die Ergebnisse werden alphabetisch sortiert. Jede Galerie kann zudem mittels spezifischer Eigenschaften durchsucht werden. Im Falle von Yoga etwa Schwierigkeitsgrad, anatomischer oder therapeutischer Fokus. Die US-Präsidenten beispielsweise nach Partei-Zugehörigkeit oder Gender und Promis nach Alter oder Auszeichnungen.
Noch ist Visual Search nur eine Beta und auch nur über die US-Version von Bing erreichbar. Wer die Suche testen möchte muss die Landeskennung in der rechten oberen Ecke anpassen. Danach die URL wie folgt komplettieren: bing.com/visualsearch. Ende September soll die Funktion wohl vollständig integriert sein.
Felix Schrader

































