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21. Juli 2011

Web Analytics - Es muss nicht immer Google sein

(Link zum Artikel: http://www.createordie.de/cod/news/059838)

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Webanalyse ist in aller Munde. Allerdings erfordern unterschiedliche Einsatzbereiche und Ansprüche unterschiedliche Maßnahmen und Webanalyse-Werkzeuge. Wir sind bei Blueblots auf eine gelungene Auflistung von kostenlosen Webanalyse-Tools gestoßen. Daher möchten wir euch fünf Tools präsentieren, die wir am Besten finden und möglicherweise eine Alternative zu Google Analytics darstellen.

Trace Watch

Über die Administration von Trace Watch können sämtliche Funktionen und Features nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Neben der Unterstützung von Real Time Webstatistiken, kann Trace Watch zur Analyse von mehreren Websites verwendet werden. Die einzelnen Statistiken geben unter anderem Auskunft über Unique Visitors, Sessions, Page Views, Referrers, Robots und Userdaten. Zudem können eigene Reports und Counter definiert werden.

Trace Watch

Piwik

Piwik ist ein Open Source Analyse-Werkzeug unter der GPL Lizenz, das in 44 verschiedenen Sprachen verfügbar ist. Es basiert auf PHP und MySQL und wird von über 150.000 Websites verwendet. Mit dem anpassbaren Dashboard und der Möglichkeit weitere Funktionalitäten über Plug-Ins einzubinden, stellt Piwik eine leicht skalierbare und effektive Plattform bereit, um eine uneingeschränkte Anzahl von Webseiten tracken.

Piwik Web Analyzer

eTracker

eTracker Lite ist ein Webanalyse-TWerkzeug für kleinere oder private Webseiten. In der kostenlosen Variante können lediglich bis zu 10.000 Page Impressions protokolliert werden. Wer mehr benötigt, muss für ungefähr zwölf Euro pro Monat die eTracker Basic Lizenz erwerben. Das Geo-Targetting liefert beispielsweise die Zahlen der Nutzer nach Land, Region oder Stadt. Wer neben dem normalen Usertracking weitere vielfältige Funktionen für Segmentierung, Kampagnentracking, Custom Reports und Filter nutzen möchte und kein Geld ausgeben will, sollte sich noch andere Tools anschauen.

eTracker Web Controlling

W3Perl

W3Perl ist ein Logfile-Analyse-Tool. Die Software wird auf dem Webserver installiert und untersucht in regelmäßigen Abständen die vom Webserver generierten Logfiles. Anhand der Datenbasis werden daraus Übersichtstabellen und Diagramme erstellt. W3Perl kann für Web-, FTP-, Squid-, CUPS- und Mail-Server verwendet werden. Seit Version 3.0 gibt W3Perl Wochen- und Monatsstatistiken genauso detailliert aus wie die täglichen Berichte zudem ist ein Versand per E-Mail möglich.

W3Perl Logfile Analyzer

Yahoo! Web Analytics

Früher kostenpflichtig angeboten als "IndexTools", bietet Yahoo! Web Analytics umfassende Funktionalitäten für die Analyse von Pay-per-Click-Kampagnen. Besonders die soziodemographische Daten der Besucher, die Möglichkeiten bei der Zieldefinition, die Anpassung des Tracking Codes und die Real Time Statistiken erheben Yahoo! Web Analytics zu einer vollwertigen Alternative zu Google Analytics.

Yahoo Web Analytics

Die Auswahl eines geeigneten Webanalyse-Tools hängt stets mit der spezifischen Aufgabenstellung des Unternehmens oder Anwenders zusammen. Diese zu identifizieren, ist der erste und wichtigste Schritt des gesamten Implementierungsprozesses. Kampagnenmanagement, umfassende Möglichkeiten zur Segmentierung, Browser-Overlay oder die Filterung nach Suchbegriffen sowie eine Unterstützung von A/B-Tests und Real Time Statistiken sind nur einige wenige Funktionen, die mittlerweile beinahe als Standard-Funktionsumfang von Analyse-Werkzeugen angesehen werden. Ist man sich als Webseitenbetreiber unsicher, ob eine kostenlose oder kostenpflichtige Lösung besser geeignet ist, sollte man sich nicht scheuen auf Erfahrungswerte von Bekannten oder Profis zurückzugreifen.

Marja-Liisa Jöckel

Kommentare
Top Kommentar der Woche
Gravatar Jens 21.07.2011
um 17:55 Uhr
Ich benutze Piwik schon seit ein paar Monaten und bin damit absolut zufrieden. Zum einen ist es OpenSource (grundsätzlich sympatisch) aber vor allem entspricht es dem deutschen Datenschutzgesetz. Durch aktivieren eines Plugins (keine weitere Einstellung erforderlich) wird die IP-Adresse des Besuchers anonymisiert. Außerdem hat jeder Besucher die Möglichkeit, durch anklicken eines Links (z.B. im Impressum) den für Piwik verwendeten Cookie zu deaktivieren und somit der Erfassung seiner Daten durch Piwik zu widersprechen. Zudem ist es recht flott und dank seiner Plugins leicht erweiterbar. #zitieren
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