Was für eine immense Welle ein simples Spielzeug doch lostreten kann zeigt kein anderes besser, als der von Ernő Rubik Mitte der 1970er Jahre auf den Markt gebrachte Zauberwürfel. Eigentlich geht es lediglich darum, aus richtigem Drehen die einzelnen Kacheln des Würfels farblich in die richtige Position zu bringen. Doch dabei blieb es in der nunmehr über 30 jährigen Geschichte des Spielzeugs nicht. Rubiks Cube wurde zu höherer Wissenschaft und vergangenen Monat erreichte diese einen entscheidenden Durchbruch.
Die Frage, mit der man sich nun seit rund 35 Jahren beschäftigt hat, war jene: Wieviel Züge braucht man mindestens, um den Würfel aus einer seiner 43.252.003.274.489.856.000 erdenklichen Positionen zu lösen? Richard Korf soll bereits 1997 die Theorie aufgestellt haben, der Gottes Algorithmus betrage 20, konnte dies allerdings nie beweisen. Der endgültige Beweis gelang vergangenen Monat erst Tomas Rokicki, Morley Davidson, John Dethridge und Herbert Kociemba, die einen Computer seit 35 Jahren mit dem Problem gefüttert hatten, berichtet Engadget.
In wie weit diese Erkenntnis nun dem Otto Normalverbraucher dienlich ist, sei dahingestellt. Schließlich wird es kaum den Frust reduzieren, wenn man nach ettlichen Tagen Denk- und Drehleistung immer noch keine Lösung für das Rätsel gefunden hat. Vielleicht sollte man sich daher von Beginn an darauf konzentrieren, eine andere Lösung zu finden. Denn auch wenn feststeht, dass der Rekord an benötigten Zügen wenigstens bei 20 liegt – Geschwindigkeit bleibt nach wie vor die Königsdisziplin, wie nachfolgende zwei Videos belegen:
Jürgen Telkmann
X1R0N10.08.2010 um 14:22 Uhrist ja sehr geil nur ich würd gern den algorithmus sehen gibts den oder ist der immer anders?#zitieren
COD-Redaktion10.08.2010 um 15:25 UhrNähere Informationen über die Forschungsgruppe und dazu, wie sie an das Problem herangegangen sind, finden sich auf http://www.cube20.org/
Ich hoffe, dass genügt...
Tim10.08.2010 um 16:47 UhrManchmal geht es ja auch überhaupt nicht um die Dienlichkeit einer Sache... Das war vielleicht vor 50 Jahren noch so, aber mittlerweile gibt es Hobbies. Hobbies sind Tätigkeiten, die dazu dienen eine oftmals für die Gemeinschaft irrelevante Sache bis ans Limit zu optimieren. Das beste Beispiel dafür haben wir ja vorliegen... :D#zitieren
Macit Kandemir12.08.2010 um 10:01 UhrDer eine interessiert sich dafür, wie schnell er sein Ziel erreicht.
Und der andere macht es aus der Leidenschaft, in das Wesen einzudringen damit es zu einem Teil seines eigenem Wesen wird.#zitieren
Chris Weber13.08.2010 um 10:08 UhrEs müsste 'maximal' heißen --» Wieviel Züge braucht man mindestens, um den Würfel aus einer seiner 43.252.003.274.489.856.000 erdenklichen Positionen zu lösen?#zitieren
Chris Weber13.08.2010 um 10:18 UhrAlso ich mach mal den Klugscheißer: Es müsste 'maximal' heißen --» Wieviel Züge braucht man MAXIMAL, um den Würfel aus einer seiner 43.252.003.274.489.856.000 erdenklichen Positionen zu lösen?
Außerdem haben die den Rechner nicht seit 35 Jahren gefüttert, sondern für die Berechnung 35 CPU Jahre benötigt. Ist wie mit Manntagen: Ein Mann braucht lange. Viele Männer = viele gleichzeitige Manntage = schnell fertig. Nachzulesen auf: http://www.cube20.org/#zitieren
RURUR'U'21.02.2011 um 12:31 Uhrzu den möglichen 43.252.003.274.489.856.000 positionen gehört ja wohl auch die, in
welcher der würfel bereits geordnet ist, also braucht man mindestens null züge, oder
lieg ich da falsch? :)#zitieren
RURUR'U'21.02.2011 um 12:56 Uhrdas war blödsinn, MAXIMAL erklärt ja schon alles, und wenn das stimmt, wo sind die
algorithmen dazu?#zitieren
Crazy Pet18.08.2011 um 12:24 UhrUnter Youtube seht ihr wie ihr drehen müsst und bekommt die verschiedenen algorithmen erläutert...
Funktioniert prima!!!
ich brauch ca. 8 min als Anfänger xD#zitieren