29. Januar 2008
Zehn Gebote für Medienprodukte mit Zukunft
Die Welt der Medien unterliegt raschem und stetigem Wandel. Traditionelle Informationsvermittler, wie Tageszeitungen oder Fernsehanstalten, bemühen sich heute oft verzweifelt, mit den diversen Entwicklungen des digitalen Zeitalters Schritt zu halten. Weil sie meist nur passiv auf die gerade stattfindenden Veränderungen reagieren und sich um Anpassung bemühen, machen sie dabei oft den Eindruck von Getriebenen.
Kein Wunder, denn um sein Schicksal aktiv gestalten zu können, muss man wissen, was auf einen da so zukommen könnte. Offensichtlich vernachlässigen es viele Medientreibende aber, die sich abzeichnenden Zukunftstrends systematisch aufzuarbeiten.
Kleiner Tipp an besorgte Medienmacher: Einfach mal bei Christiane Schulzki-Haddouti nachfragen. Als Frau vom Fach – Schulzki-Haddouti verfügt sowohl über theoretische als auch praktische Erfahrungen was das Medienbusiness angeht – benennt sie in zehn Thesen wichtige Medientrends.
Niedrige Beteiligungsbarrieren in den digitalen Medien, um die Inhaltsproduktion durch die User zu vereinfachen ist hierbei ein wichtiger Punkt. Mehr Authentizität des Inhalts, also ein Plus an Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit im journalistischen Produkt, mahnt Schulzki-Haddouti ebenso zu Recht an. Bedeutsam ist auch, was zum Thema Werbung angemerkt wird: Zukünftig wird eine noch engere Zusammenarbeit von Redaktion mit Anzeigen- und Marketingabteilung erforderlich sein.
Jeder, der in welcher Form auch immer, publizistisch tätig ist, wird den Thesen Schulzki-Haddoutis wichtige Erkenntnisse entnehmen können. Sich ein wenig Zeit für die Lektüre zu nehmen lohnt daher absolut.
Reimar Winkler


































