7. April 2010
iPad: Kopfschmerzen am Tag danach
Das iPad: Am Samstag gekauft, am Montag bereits zurückgebracht. In der vor Stolz geschwellten Brust so manches Neubesitzers hat sich über das Wochenende Ärger angesammelt. Vor allem der WLAN-Empfang des Tablet sorgt für Unmut, dem in diversen Blogs und Foren Luft gemacht wird. Scheinbar bietet das iPad einen schlechten Empfang selbst wenn sein Besitzer direkt vor einem WLAN-Router steht.
Schuld daran soll angeblich das Aluminiumgehäuse des iPad sowie die Platzierung der Antenne sein. Die ist unter dem Apple-Logo auf der Rückseite des Tablets verbaut. Anders als im Apple-Werbespot scheinen Besitzer ihr Tablet aber nicht nur in einer entspannten Sitzposition zu nutzen sondern legen es auf einen Tisch. Dadurch könnte das iPad einen Großteil seiner Empfangsfähigkeit verlieren, was zu Verbindungsabbrüchen führt.
Andere Besitzer klagen dagegen über heißlaufende iPads. Laut Angaben von Apple funktioniert das iPad am besten bei Temperaturen zwischen 0 und 35 Grad Celsius. Wird es ihm zu heiß, schaltet sich das iPad ab. Der Besitzer wird mit der Meldung "iPad needs to cool down before you can use it" über den Hitzekoller informiert.
Ärger gibt es auch unter den Entwicklern von Applikationen für das iPad. Angeblich soll Apple für E-Books APIs nutzen, die externen Developern nicht zugänglich sind. Da Apples E-Book Reader mit anderen Readern im App Store konkurriert, würde sich Apple durch private APIs einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Und externen Developern das Leben zusätzlich erschweren, meint Marco Arment.
John Gruber von Dring Fireball hält dagegen: "So much for me saying (just today) that Apple's App Store apps don't make use of private APIs. That said, I'll bet this is more about the short development cycle of the app and the fact that this is the first release of the iPad. The first release of the iPhone, of course, didn't have any public APIs at all."
Positive Berichte gibt es freilich auch. Nach wie vor ist die Begeisterung für das Tablet groß, die Geschichte ein voller Erfolg. Und die Krönung ist vielleicht, iPad-Besitzer müssen ihr Tablet bei Kontrollen an Flughäfen in den USA nicht aus der Tasche kramen. "iPad owners may get a (very) small reprieve when going through security checkpoints at US airports. The Transportation Security Administration told the Associated Press that iPads generally do not need to be removed from carry-on luggage when going through X-ray screening," meldet Ars Technica.
Felix Schrader

























