14. Oktober 2009
iPhone – Apple schließt Hintertürchen
Manche iPhone-Apps schaffen es in den App Store, andere nicht – das ist allseits bekannt. Wenn man dennoch gewisse Apps auf seinem iPhone zum Laufen bringen will, denen der Weg in den iTunes-Himmel verwehrt geblieben ist, kam man bislang nicht darum herum, sein Gerät zu jailbreaken. Schwachstellen – sogenannte Exploits – im Bootvorgang wurden ausgenutzt, um Sicherheitssoftware, wie beispielsweise DRM, auszuschalten. Der üblicherweise dafür beutzte Exploit trägt den wunderschönen Namen "24kPwn". Dieses Schlupfloch hat Apple nun gestopft.
TechCrunch berichtet, dass die seit letzter Woche ausgelieferten iPhone 3 GS nicht mehr durch diese Schwachstelle zu knacken sind. Eine offizielle Begründung gibt es dafür nicht. Ohne vorsätzlich an seinem Device herumzudoktorn stellte 24kPwn für den normalen iPhone-User kein Sicherheitsrisiko dar. Man vermutet also, dass Apple durch das Schließen der Lücke der Piraterie entgegenwirken will. Denn durch das Ausnutzen des Exploits liefen auch gecrackte Versionen offizieller Apps.
Nun geht man davon aus, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der nächste Exploit gefunden wird. Sichere Codes gibt es genau so wenig, wie es Landratten unter Piraten gibt.
Jürgen Telkmann
Wie dem auch sei. Es wird immer funktionierende Jailbreaks geben. #zitieren
Ist korrigiert. #zitieren

























